Trump entfacht neue Ära der US-Kupferindustrie: Strafzölle als Mittel zum Zweck
US-Präsident Donald Trump hat für einen Paukenschlag in der internationalen Handelspolitik gesorgt: Ab dem 1. August sollen auf Kupferimporte in die Vereinigten Staaten Strafzölle in Höhe von 50 Prozent erhoben werden. Dieses protektionistische Vorhaben verkündete er mit klaren Worten auf der Plattform Truth Social und betonte dabei seine Ambition, die USA erneut zu einem dominanten Spieler in der globalen Kupferbranche zu machen.
Diese Ankündigung reiht sich ein in eine Reihe von Maßnahmen, die Trump zur Unterstützung heimischer Industrien zu initiieren plant. Bereits am Vortag hatte er angedeutet, dass weitere sektorspezifische Zölle - unabhängig vom Herkunftsland der Importe - erhoben werden könnten. Die konkrete Umsetzung seines Plans, die am Beispiel des Kupfers nun deutlich wird, war jedoch bis dato unklar.
Parallel dazu hat Trump eine diplomatische Offensive gestartet: Seit Tagen werden Schreiben an verschiedene Länder verschickt, in denen die neuen Zollsätze für die Einfuhr bestimmter Produkte in die USA detailliert aufgelistet sind. Diese Maßnahmen sollen ebenfalls ab dem 1. August greifen und untermauern die Bestrebungen der USA, ihre Industriepolitik zu reformieren und die globale Marktstellung weiter zu festigen.

