Trump beschuldigt China: Vereinbarungsbruch im Handelsstreit
Im jüngsten Schlagabtausch im anhaltenden Handelsstreit zwischen den USA und China erhebt der US-Präsident Donald Trump erneut schwere Vorwürfe gegen die Volksrepublik. Der Präsident äußerte auf seiner Plattform Truth Social seinen Unmut über die Nichteinhaltung einer kürzlich geschlossenen Vereinbarung durch China.
Ursprünglich, so Trump, sei ein rascher Deal vereinbart worden, der positive wirtschaftliche Auswirkungen für China versprochen hätte und allgemeine Zufriedenheit erzeugte. Die Ernüchterung ließ jedoch nicht lange auf sich warten, denn laut Trump sei China von der Vereinbarung deutlich abgewichen.
Ohne ins Detail zu gehen, machte er seinem Ärger Luft und kündigte an, sich mit Präsident Xi Jinping in Verbindung setzen zu wollen, um eine mögliche Lösung zu finden. Ein weiteres Mal hob er hervor, dass ein großer Teil der Abmachung aus seiner Sicht nicht eingehalten wurde.
Die mit viel Tamtam verkündete Vereinbarung, die in der Schweiz initiiert wurde, versprach eine vorübergehende Senkung der Zölle für 90 Tage. Dies bedeutete konkret eine Reduktion der US-Zölle auf chinesische Waren von 145 auf 30 Prozent und umgekehrt eine Herabsetzung der chinesischen Aufschläge von 125 Prozent auf 10 Prozent auf amerikanische Importe.
Dennoch eskalierte die Spannung erneut, als die US-Regierung einen härteren Kurs einschlug, indem sie drohte, den Visumprozess für chinesische Studenten zu verschärfen und bestehende Visa zu entziehen. Durch diese Entwicklungen wirft der Streit um Zölle und wirtschaftliche Zusammenarbeit einen langen Schatten auf die Beziehungen der beiden Großmächte und lässt Beobachter gespannt auf die weiteren diplomatischen Schritte der beteiligten Nationen blicken.

