TikTok-Verbot in den USA: Aufschub angetrieben von Trumps neuer Strategie
Die Implementierung des TikTok-Verbots in den Vereinigten Staaten ist von einer Fristverlängerung bedroht. Hintergrund ist das Vorhaben der neu eintretenden Administration unter Donald Trump, die derzeitige Deadline, die auf ein verlängertes Feiertagswochenende fällt, zu erweitern.
Laut Informationen von Bloomberg wird seitens der scheidenden Administration kein Eingreifen vor dem festgesetzten Datum am 19. Januar erwartet, wodurch die Verantwortung auf die neue Regierung übergeht. Der designierte nationale Sicherheitsberater, Michael Waltz, äußerte sich in einem Gespräch mit Fox News optimistisch, dass TikTok nicht abgeschaltet wird.
Er kündigte Initiativen der neuen Regierung an, um das Fortbestehen der populären Plattform zu sichern. Darüber hinaus berichtet die Washington Post, dass Trump in Betracht zieht, per Dekret zusätzlichen Spielraum zu schaffen, um entweder eine Verkaufsverhandlung zu führen oder eine alternative Lösung zu finden.
Obwohl Trump während seiner ersten Amtszeit die Sperrung der App initiiert hatte, zeigte er im Rahmen seiner jüngsten Wahlkampagne eine Kehrtwende und versprach, TikTok zu retten, falls er erneut ins Amt gewählt werde. Zudem hat er dem Obersten Gerichtshof der USA, der die Angelegenheit derzeit prüft, einen Antrag vorgelegt, um die Umsetzung der Verbotsvorschriften vorläufig auszusetzen.

