Tesla stockt robotaxi-Fahrten auf: Analysten skeptisch, Investoren optimistisch
Teslas Anleger lassen die Auseinandersetzung zwischen CEO Elon Musk und Präsident Trump hinter sich und blicken auf Teslas bevorstehende Innovationen. Tesla-Aktien erklommen am Dienstag ein Plus von fast 6% aufgrund der bevorstehenden Einführung des robotaxi-Dienstes in Austin, Texas. Die Flotte soll zunächst aus 10 bis 20 Fahrzeugen bestehen und in den nächsten Monaten wachsen.
In einer Analyse von Goldman Sachs werden Teslas potenzielle Vorteile im Markt der autonomen Fahrzeuge hervorgehoben. Durch spezifische Designentscheidungen und eine End-to-End-AI-Trainingsstrategie könnten Teslas Fahrzeuge kostengünstiger als die Konkurrenz sein. Jedoch zeigt sich Goldman Sachs in Bezug auf die ehrgeizigen Skalierungspläne skeptisch und erwartet realistischere Zahlen bis 2027.
Auch Baird zeigt Bedenken bezüglich der ambitionierten Ziele, wobei Analyst Ben Kallo die hohen Erwartungen als Hauptgrund für eine Herabstufung der Tesla-Aktien nennt. Trotz dieser Skepsis zeigen sich Musk und das Unternehmen zuversichtlich. Teslas Priorität liegt inzwischen auf dem Ausbau des robotaxi-Dienstes, der jüngst andere Projekte in den Schatten stellt.
Diese Neuausrichtung erfolgt trotz zuvor schwächelnder Verkaufszahlen aufgrund eines intensiveren Wettbewerbs und einiger politischer Spannung. Die Tesla-Aktien erlebten erhebliche Schwankungen, abhängig von Musks politischem Engagement und seinen Beziehungen zu Washington.
Trotz aktueller politischer Herausforderungen bleiben Experten wie Gene Munster und Brian Baker optimistisch, dass Teslas Führungsrolle im AV-Bereich nicht gefährdet ist. Eine Unterstützung durch die Regierung sei angesichts des globalen Wettbewerbs in der KI-Technologie weiterhin zu erwarten.

