Tech-Giganten in Habachtstellung: Strengere Visa-Regelungen unter Trump
Die Aktien großer US-Technologieunternehmen zeigten sich am Montag in Frankfurt stabil, nachdem Präsident Donald Trump neue Visa-Gebühren als Teil seiner verschärften Einwanderungspolitik ankündigte. Die Regierung Trump kündigte an, von Unternehmen künftig jährlich 100.000 Dollar für H-1B-Arbeitsvisa zu verlangen. Diese Maßnahme hat einige der großen Technologieunternehmen und Finanzinstitute dazu veranlasst, ihre Angestellten zu warnen, entweder in den USA zu bleiben oder zügig zurückzukehren.
Unternehmen wie Microsoft, Amazon, Alphabet und Goldman Sachs reagierten prompt mit dringenden Reisehinweisen an ihre Mitarbeiter. Im Aktienhandel der bedeutenden 'Magnificent 7', zu denen auch Apple, Nvidia, Meta Platforms und Tesla gehören, waren Kursbewegungen von minus 0,2% bis plus 1,1% zu beobachten.
In der ersten Hälfte des Jahres 2025 erhielten Amazon und seine Cloud-Computing-Einheit AWS mehr als 12.000 H-1B-Visa-Bewilligungen. Microsoft und Meta Platforms konnten sich jeweils über mehr als 5.000 Visa-Bewilligungen freuen. Aktuell erfordert die Teilnahme an der Visa-Lotterie nur eine geringe Gebühr, wobei im Falle einer Bewilligung weitere Kosten in Höhe von mehreren tausend Dollar entstehen können.

