Teamviewer-Aktien: Nach Tiefpunkt mit vorsichtigem Optimismus
Die Aktien des Softwareanbieters Teamviewer erlebten am Freitag eine kurze Turbulenz, die durch einen Energie verlierenden Analystenkommentar ausgelöst wurde. Trotz der jüngsten Kursstürze konnten sich die Papiere nach einem weiteren Rekordtief am Donnerstag rasch wieder stabilisieren und notierten am Morgen fast unverändert bei 6,60 Euro.
Mitte der Woche hatte Teamviewer die Marktteilnehmer mit gesenkten Umsatzprognosen für die Jahre 2025 und 2026 überrascht, was einen dramatischen Kurssturz um 15 Prozent zur Folge hatte und den bisherigen Jahresverlust auf etwa ein Drittel vergrößerte. Am Donnerstag fiel die Aktie auf einen weiteren Tiefpunkt von 6,38 Euro, bevor sie sich leicht erholte.
Analysten der Investmentbank Oddo BHF zogen kürzlich ihre Kaufempfehlung zurück und reduzierten das Kursziel auf 7,50 Euro. Sie orten bis 2027 eine abwartende Haltung im Marktumfeld und prognostizieren einen Rückgang des bereinigten Ergebnisses je Aktie um fast 29 Prozent. Trotz dieser Entwicklungen liegt der aktuelle Aktienkurs deutlich unter dem festgelegten Kursziel.

