Strandpromenade zu Ehren Trumps: Netanjahu enthüllt Plan für Gaza
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat kürzlich an der Grundsteinlegung für eine neue Strandpromenade in der Stadt Bat Yam teilgenommen. Bemerkenswert: Die Promenade trägt den Namen des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump. Bei der Zeremonie, die auch den US-Botschafter Mike Huckabee als Gast zählte, nutzte Netanjahu die Gelegenheit, um über die umstrittene Zukunft des Gazastreifens zu sprechen.
In seiner Rede verwies Netanjahu auf Gespräche mit Trump, in denen dieser die potenziellen Werte der Strandgrundstücke lobte. Laut Netanjahu habe Trump angemerkt, dass Gaza zu einem Ort des Friedens und Wohlstands werden müsse – eine Vision, die von Israel mit Blick auf die islamistische Hamas geteilt, aber von palästinensischen Vertretern kritisch gesehen wird. Trump wird von Netanjahu als der wichtigste Verbündete Israels im Weißen Haus bezeichnet, was die Benennung der Promenade als Anerkennung hervorhebt.
Der Vorschlag, Gaza in eine sogenannte 'Riviera des Nahen Ostens' zu verwandeln, hat international für Wirbel gesorgt. Kritiker fürchten, dass dieser Plan eine drohende Vertreibung der palästinensischen Bevölkerung in sich birgt. Die Spannungen, die sich aus der potentiellen Kontrolle des Gebiets durch Israel und der damit verbundenen Umsiedlung ergeben könnten, wecken Erinnerungen an historische Ereignisse wie den israelischen Unabhängigkeitskrieg und den Sechstagekrieg. Während Netanjahu den Plan unterstützt, setzen sich viele palästinensische Vertreter für einen Wiederaufbau Gazas unter eigener Verwaltung ein.

