Stellantis revidiert Jahresprognose: Ein Balanceakt zwischen Handelspolitik und Erholung
Der Automobilgigant Stellantis, bekannt als Mutterkonzern von Opel, hat seine Jahresprognose angesichts der unklaren Lage der US-Importzölle zurückgezogen. Das Unternehmen engagiert sich in intensiven Gesprächen mit politischen Entscheidungsträgern, um Lösungen zur Minderung der Zollauswirkungen zu finden. Diese Maßnahmen kommen inmitten einer Zeit, die von Unsicherheiten geprägt ist.
Im ersten Quartal sank der Umsatz um 14 Prozent und lag bei 35,8 Milliarden Euro, ein Wert, der im Einklang mit den Erwartungen der Analysten des EuroStoxx 50 steht. Die Verkaufszahlen des Unternehmens zeigten einen Rückgang von neun Prozent im Jahresvergleich und erreichten einen Absatz von 1,22 Millionen Fahrzeugen.
Trotz eines Rückstandes im Vorjahresvergleich sieht Finanzchef Doug Ostermann Anzeichen einer schrittweisen Erholung. Insbesondere der US-amerikanische Markt war letztes Jahr von erheblichen Einbußen geprägt. Doch in Nordamerika setzt eine allmähliche Erholung ein, signalisiert durch einen verbesserten Auftragseingang.
Die Führungsriege von Stellantis ist weiterhin auf der Suche nach einem neuen CEO, nachdem sich der vorherige Geschäftsführer Carlos Tavares im Dezember krisenbedingt zurückzog. Die Suche verläuft positiv und soll im ersten Halbjahr abgeschlossen werden.

