Starbucks' Strategische Neuaufstellung: Filialschließungen und Entlassungen angekündigt
Starbucks plant eine umfassende Restrukturierung seines Geschäfts, die zur Schließung zahlreicher Filialen und zur Entlassung von nahe 1.000 Mitarbeitern führen wird. Diese Maßnahmen sind Teil eines ehrgeizigen Programms, das CEO Brian Niccol als notwendig erachtet. Die ersten Schließungen werden unverzüglich beginnen, wobei die betroffenen Mitarbeiter bereits informiert sind. Die Geschäftsleitung hat sich das Ziel gesetzt, die Herausforderungen eines schwächelnden Geschäfts anzugehen, nachdem bereits Anfang des Jahres über 1.000 der Unternehmensangestellten entlassen wurden.
Die aktuelle Entlassungswelle betrifft ausschließlich Mitarbeiter außerhalb der Verkaufsbereiche. Obgleich die genaue Anzahl der zu schließenden Filialen nicht spezifiziert wurde, wird erwartet, dass Starbucks das Geschäftsjahr mit etwa 18.300 Filialen in den USA und Kanada abschließen wird. Diese Zahl liegt leicht unter den 18.734 Filialen, die das Unternehmen noch im Juni betriebsbereit hatte. Die Restrukturierungskosten belaufen sich auf etwa 1 Milliarde US-Dollar, einschließlich 150 Millionen US-Dollar für Abfindungen und 850 Millionen US-Dollar zur Abdeckung von Schließungen und Mietvertragsbeendigungen.
Die zu schließenden Standorte erfüllen entweder nicht die finanziellen Erwartungen oder entsprechen nicht dem von Starbucks angestrebten physischen Ambiente. Mitarbeiter aus den betroffenen Filialen haben die Möglichkeit, in nahegelegene Filialen zu wechseln. Der im letzten Jahr ernannte CEO Niccol ist bekannt für seine Kompetenz in der Unternehmenssanierung, was er bereits bei Chipotle und Taco Bell unter Beweis gestellt hat. Die neuesten Geschäftszahlen von Starbucks zeigen eine komplexe Situation: Während die vergleichbaren Umsätze in Nordamerika um 2% gesunken sind, stiegen die Nettoeinnahmen weltweit um 2%.

