Stabilisierung in Asien: Richemont verzeichnet Umsatzplus trotz Rückgang im Uhrengeschäft
Der schweizerische Luxusgüterhersteller Richemont hat in den vergangenen Monaten einen positiven Umsatzzuwachs verzeichnet. Trotz der ungünstigen Marktlage in China, die auch andere hochkarätige Marken in Mitleidenschaft zieht, gelang es Richemont, in den ersten drei Monaten des neuen Geschäftsjahres den Umsatz zu steigern.
Der Konzern verzeichnete eine Umsatzsteigerung von 3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum und erreichte damit 5,41 Milliarden Euro, was den allgemeinen Marktprognosen entsprach. Erfreulich ist, dass der Schmuckbereich mit einem Plus von 7 Prozent auf 3,9 Milliarden Euro die Hauptstütze des Wachstums bildete.
Im Gegensatz dazu sank der Umsatz im Uhrensegment um 10 Prozent auf 824 Millionen Euro, was auf die herausfordernden Bedingungen in diesem Sektor hinweist. Regional betrachtet, erlebte Richemont in Europa, Amerika sowie im Nahen Osten und Afrika ein zweistelliges Wachstum.
Der asiatisch-pazifische Raum wies bei konstanten Wechselkursen stabile Umsätze auf, während der japanische Markt unter den hohen Vergleichszahlen des Vorjahres litt.

