Spannungen zwischen Russland und der Ukraine nehmen zu: Ermittlungsergebnisse belasten ukrainische Geheimdienste
Die jüngsten Entwicklungen in Moskau sorgen für internationale Aufmerksamkeit: Russische Ermittler haben in einem brisanten Fall, der zwei festgenommene Männer betrifft, ukrainische Geheimdienste als Drahtzieher hinter einem Anschlag auf einen hochrangigen Militärvertreter in Moskau ausgemacht. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Tass unter Berufung auf Ermittler berichtet, sei der in Dubai festgenommene Attentäter auf Anweisung der ukrainischen Geheimdienste aktiv geworden. Der Verdächtige soll im Dezember 2025 eigens für diesen Zweck nach Moskau gereist sein. Der Vorfall ereignete sich am Freitag, als Wladimir Alexejew, der stellvertretende Chef des russischen Militärgeheimdienstes, in einem Wohnhaus im Nordosten Moskaus angeschossen wurde.
Er erholt sich derzeit im Krankenhaus von seinen Verletzungen. Die russischen Sicherheitsbehörden, namentlich der Inlandsgeheimdienst FSB, vermeldeten mittlerweile die Festnahme zweier Verdächtiger. Neben den Festnahmen gibt es Berichte über eine weitere Komplizin, die sich der Verhaftung durch Flucht in die Ukraine entzogen haben soll.
Dies nährt Spekulationen über die Beteiligung offener Staatsstrukturen an dem Vorfall. Russlands Außenminister Sergej Lawrow hatte bereits zuvor Vorwürfe gegen Kiew erhoben und eine Verstrickung angedeutet.

