South Dakota erwägt 10% Bitcoin-Allokation in Staatsfonds

In South Dakota wurde ein neuer Gesetzesentwurf eingebracht, der es dem Staat erlauben würde, bis zu 10% bestimmter öffentlicher Gelder in Bitcoin zu investieren. Berichten zufolge hat der Abgeordnete Logan Manhart in dieser Woche den House Bill 1155 eingereicht, um einen im letzten Jahr gescheiterten Versuch wiederzubeleben.
Der Entwurf würde die Investitionsregeln des Staates ändern und dem State Investment Council die ausdrückliche Befugnis erteilen, Bitcoin in sein Portfolio aufzunehmen.
Gesetzesentwurf für Bitcoin-Reserve eingereicht
Den Einreichungen und öffentlichen Mitteilungen zufolge spiegelt Manharts Vorschlag einen Versuch aus dem Jahr 2025 wider und setzt eine klare Obergrenze für die Exponierung: 10% der für Investitionen verfügbaren Mittel. Der Text des Gesetzes besagt, dass das Limit „10% nicht überschreiten darf“ und legt Optionen fest, wie die Exponierung erfolgen könnte, einschließlich direkter Bestände oder regulierter Produkte.
Der neue Vorstoß erfolgt, nachdem der Vorschlag des letzten Jahres im Ausschuss zurückgestellt wurde. Berichten zufolge wurde HB 1202 während der Sitzung 2025 beiseitegelegt und nicht weiterverfolgt, und Manhart signalisierte, dass er 2026 einen neuen Versuch unternehmen würde.
Was der Gesetzesentwurf erlaubt
Berichten zufolge setzt der Entwurf nicht nur eine Obergrenze von 10%, sondern versucht auch, Bedenken hinsichtlich Verwahrung und Sicherheit zu adressieren. Er erwähnt Anforderungen wie die Nutzung qualifizierter Verwahrer oder börsengehandelter Produkte, verschlüsselte Speicherung und Multi-Signatur-Kontrollen.
Diese Regeln zielen darauf ab, die Risiken zu minimieren, die mit der Haltung eines volatilen Vermögenswertes mit öffentlichen Geldern verbunden sind. Befürworter argumentieren, dass Bitcoin als Absicherung dienen und eine neue Art von Vermögenswert in den Mix des Staates einbringen könnte. Gegner verweisen auf die Volatilität und mögliche rechtliche oder buchhalterische Probleme, wenn staatliche Mittel auf diese Weise verwendet werden.
Die Debatte wird sich wahrscheinlich darauf konzentrieren, wie der State Investment Council das Risiko bewertet und welche Fonds gemäß der Sprache des Gesetzes als „berechtigt“ angesehen werden.
Politischer und finanzieller Widerstand
Es gibt praktischen Widerstand von Finanzwächtern und einigen Gesetzgebern, die sich um die öffentliche Wahrnehmung sorgen. Gelder, die für Dinge wie Renten verwaltet werden, unterliegen einer Sorgfaltspflicht.
Diese Pflicht wurde in der letzten Sitzung betont und wird erneut zur Sprache kommen, da der Gesetzentwurf wieder auf dem Tisch liegt. Dieser Punkt wurde klar gemacht und wird die Ausschussanhörungen prägen.

