Solide Konjunkturdaten aus China beleben die Börsen
Chinas unerwartet robuste Konjunkturdaten haben den dortigen Aktienmärkten am Montag einen freundlichen Schub verliehen. Der bedeutende CSI-300-Index, umfasst die führenden Aktien der Börsen auf dem chinesischen Festland, verzeichnete einen Anstieg von 0,3 Prozent und erreichte damit 4.025 Punkte. Auch in Hongkong konnte der Hang-Seng-Index von den wirtschaftlichen Indikatoren profitieren. Er legte um 0,4 Prozent zu und notierte mit 24.235 Punkten.
Trotz der anhaltenden globalen Handelskonflikte bestätigt das Wachstum im chinesischen Außenhandel die Stabilität des Marktes. Die Exporte, in US-Dollar gemessen, kletterten im Juni im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 5,8 Prozent. Im gesamten ersten Halbjahr erreichte das Exportwachstum 5,9 Prozent, während der Handelsüberschuss im Juni knapp 115 Milliarden US-Dollar beziehungsweise ungefähr 98 Milliarden Euro betrug.
In Japan und Australien herrschte hingegen Zurückhaltung auf den Märkten. Die neuen Zollankündigungen von US-Präsident Donald Trump, die sich gegen Importe aus der Europäischen Union richten, trübten die Stimmung. Der japanische Leitindex, der Nikkei 225, büßte 0,3 Prozent ein und fiel auf 39.450 Punkte. Der australische S&P/ASX 200 schloss ebenfalls leicht im Minus bei 8.578 Zählern.

