Solarmodulproduktion in Deutschland und Europa soll erhalten bleiben, fordert Bundeswirtschaftsminister Habeck
In einer Rede beim 'Handelsblatt'-Energiegipfel sprach sich Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck erneut für den Erhalt einer Solarmodulproduktion in Deutschland und Europa aus. Dies sei notwendig, um bei der technischen Entwicklung und der Integration digitaler Systeme in Solaranlagen mitreden zu können. Zudem betonte Habeck, dass es wichtig sei, einen Teil des Fertigungswissens aus Resilienzgründen in Deutschland und Europa zu halten.
Momentan stammen 90 Prozent der Solarinstallationen aus China, während der restliche Anteil auf Europa und Deutschland entfällt. Es wird diskutiert, wie dieser Anteil gehalten werden kann. Auf die Frage, ob es noch eine Solarindustrie in Deutschland geben werde, antwortete Habeck eindeutig mit 'Ja'.
Die Debatte um den Erhalt der Solarmodulproduktion in Deutschland und Europa wurde durch das Solarunternehmen Meyer Burger angestoßen. Das Unternehmen hatte vergangene Woche mit der Schließung seiner Solarmodulproduktion gedroht und dies vor allem mit der Konkurrenz aus China begründet. Um dies zu verhindern, steht das Bundeswirtschaftsministerium in engem Kontakt mit Meyer Burger und anderen Unternehmen der Solarbranche. (eulerpool-AFX)

