SoftBank erzielt Einnahmen von 4,8 Milliarden US-Dollar durch Verkauf von T-Mobile-Aktien
Japans Technologieriese SoftBank hat einen bedeutenden Schritt an den internationalen Finanzmärkten unternommen, indem er 21,5 Millionen Aktien des US-Mobilfunkunternehmens T-Mobile veräußerte. Der Verkaufspreis lag bei 224 US-Dollar pro Aktie, was einem Abschlag von etwa 3 % gegenüber dem Schlusskurs der T-Mobile-Aktie am Montag von 230,99 US-Dollar entspricht.
Mit diesem Schritt bleibt SoftBank nach wie vor der zweitgrößte Anteilseigner von T-Mobile, hinter dem deutschen Telekom-Giganten Deutsche Telekom, dem Hauptinvestor des US-Unternehmens. Zum Zeitpunkt des Verkaufs besaß SoftBank 7,52 % der T-Mobile-Aktien, was einem beträchtlichen Anteil von 85,36 Millionen Aktien im Wert von rund 22,76 Milliarden US-Dollar entspricht, gemessen an den Daten von LSEG.
Interessanterweise wird SoftBank, wie bereits Ende 2023 angekündigt, zusätzliche T-Mobile-Aktien im Wert von schätzungsweise 7,59 Milliarden US-Dollar ohne zusätzliche Kosten erhalten. Dies basiert auf Vereinbarungen, die im Zuge der Fusion von SoftBanks US-Telekommunikationsanbieter Sprint mit T-Mobile getroffen wurden.
Der erfolgreiche Aktienverkauf wurde zuerst von Bloomberg News berichtet, während sowohl SoftBank als auch T-Mobile bisher noch keine öffentliche Stellungnahme zu dem Geschäft abgegeben haben.

