SMA Solar: Abschreibungen belasten Quartalsbilanz – Analyst bleibt skeptisch
Das renommierte Analysehaus Jefferies sieht weiterhin Risiken bei dem Solarkonzern SMA Solar und bestätigt seine Einschätzung auf "Underperform" mit einem Kursziel von 16 Euro. Den jüngst veröffentlichten vorläufigen Quartalszahlen zufolge, blieben die Erwartungen des Marktes hinter den Prognosen zurück, wie Analyst Constantin Hesse in einer ersten Reaktion kommentierte.
Ursächlich für das Verfehlen der Konsensschätzungen sind vor allem Abschreibungen auf Vorräte im Bereich Home & Business Solutions. Ohne diese Belastung hätte die operative Ergebnismarge EBITDA das Niveau des Vorjahres erreicht. Der Solarkonzern sieht sich daher vor der Herausforderung, die angestrebten Jahresziele, die signifikante Fortschritte gegenüber dem ersten Halbjahr versprachen, zu realisieren.
Dazu zählt insbesondere eine deutliche Steigerung von Umsatz und Gewinn. Langfristig scheint der Auftragsbestand eine solide Basis zu bieten, allerdings äußerte Hesse vorsichtige Töne hinsichtlich des Orderzuwachses. Trotz eines robusten Fundaments bleibe die Dynamik im Auftragseingang ein kritischer Beobachtungspunkt für den Experten.
SMA Solar wird sich bemühen müssen, Marktchancen konsequent zu nutzen, um die gesetzten Erwartungen zu erfüllen.

