SIMONA: Umsatz und Absatz steigen im ersten Halbjahr
Konzernumsatz steigt um 1,3 %, Absatz um 3 % - Währungseffekte belasten Ergebnis - Umsatz- und Ergebnisprognose für das Gesamtjahr bestätigt

30. Juli 2025, 08:30 Uhr · Quelle: Pressebox
SIMONA konnte im ersten Halbjahr 2025 Umsatz und Absatz steigern. Dennoch belastete ein Rückgang des operativen Ergebnisses die Prognosen.

Kirn, 30.07.2025 (PresseBox) - Der SIMONA Konzern erwirtschaftete im ersten Halbjahr 2025 Umsatzerlöse von insgesamt 302,0 Mio. EUR, 1,3 % mehr als im Vorjahreszeitraum (298,0 Mio. EUR). Das Absatzvolumen stieg um 3 % gegenüber der Vorjahresperiode. Das Wachstum in den ersten sechs Monaten wurde allein vom ersten Quartal getragen, in dem die Umsatzerlöse um 4,3 % auf 152,2 Mio. EUR stiegen (Vorjahr 145,9 Mio. EUR). Im zweiten Quartal sank der Umsatz auch aufgrund des globalen Zollstreits leicht von 152,1 Mio. EUR auf 149,8 Mio. EUR (-1,5 %). Das operative Ergebnis (EBIT) im Konzern ist im ersten Halbjahr 2025 auf 17,2 Mio. EUR (Vorjahr 21,0 Mio. EUR) zurückgegangen. Die EBIT-Marge lag im Berichtszeitraum bei 5,7 % (Vorjahr 7,1 %). Der Rückgang ist fast ausschließlich auf Währungseffekte, vor allem durch unrealisierte Kursverluste aus China, zurückzuführen. Trotz der unsicheren konjunkturellen Rahmenbedingungen und einer im ersten Halbjahr unter der Zielmarke liegenden EBIT-Marge, hält SIMONA an seiner Prognose eines Konzernumsatzes von 610 bis 620 Mio. EUR und einer Konzern-EBIT-Marge von 6 bis 8 % für das Geschäftsjahr 2025 fest.

In den Regionen zeigte sich eine differenzierte Entwicklung. Die Umsatzerlöse der Region EMEA sind von 180,9 Mio. EUR im Vorjahr um 6,9 % auf 193,3 Mio. EUR gestiegen. Die positive Entwicklung ist auf einen deutlichen Umsatz- und Absatzanstieg in der Business Line Infrastructure und eine deutliche Belebung des Aquakulturgeschäfts zurückzuführen. Insbesondere konnte die Business Line Infrastructure Projekte im Markt für Schutzrohre von Starkstromkabeltrassen gewinnen. Die Umsatzerlöse der Region Amerika sind von 91,4 Mio. EUR im Vorjahr um 6,0% auf 85,9 Mio. EUR gesunken. Hauptgründe waren die weiterhin verhaltene Nachfrage in den Business Lines Mobility und Advertising & Building sowie nach Freizeitanwendungen. In der Region Asien-Pazifik sank der Umsatz von 25,7 Mio. EUR im Vorjahr auf 22,7 Mio. EUR. Gründe waren die schwache Nachfrage in Photovoltaik und chemischer Industrie, während mit Semicon-Anwendungen ein Wachstum erzielt werden konnte.

Die Entwicklung der Business Lines war in den ersten sechs Monaten durchwachsen. Während die Umsätze in der Business Line Industry mit 106,7 Mio. EUR (Vorjahr 109,9 Mio. EUR; -2,9 %), der Business Line Advertising & Building mit 37,8 Mio. EUR (Vorjahr 45,9 Mio. EUR; -17,6 %) und der Business Line Mobility mit 35,4 Mio. EUR (Vorjahr 39,0 Mio. EUR; -9,2 %) unter dem Vorjahr lagen, verzeichneten die Business Lines Infrastructure mit 65,1 Mio. EUR (Vorjahr 54,2 Mio. EUR; +20,1 %) und die übrigen Umsatzerlöse aus weiteren Anwendungsfeldern und Handel mit 57,0 Mio. EUR (Vorjahr 49,0 Mio. EUR; +16,3 %) einen deutlichen Umsatzanstieg.

Das operative Konzern-Ergebnis (EBIT) ist im ersten Halbjahr von 21,0 Mio. EUR im Vorjahr auf 17,2 Mio. EUR zurückgegangen. Die EBIT-Marge lag damit im Berichtszeitraum bei 5,7 % (Vorjahr 7,1 %). Das EBITDA hat sich von 32,9 Mio. EUR auf 30,1 Mio. EUR verringert. Die EBITDA-Marge ist von
11,1 % im Vorjahr auf 10,0 % gesunken. Die Ergebnisentwicklung war geprägt von der Abwertung des Renminbi gegenüber dem EURO und damit von Kursverlusten, die überwiegend unrealisiert sind.

„Wir konnten Umsatz und Absatz in einem von hoher Unsicherheit durch die Zollankündigungen der amerikanischen Regierung und geopolitischer Konflikte geprägten Umfeld in den ersten sechs Monaten steigern. Das ist vor allem einem Wachstum bei Infrastrukturanwendungen in EMEA zu verdanken. Hier konnten wir Projekte im Schutz von Kabeln für den Energietransport gewinnen und haben uns mit der Schweißtechnologie SimoClearWeld als technologieführender und innovativer Anbieter in diesem Markt positioniert. Die jüngste Akquisition der beiden niederländischen Unternehmen Electroplast und Dutchclamp – deren Zahlen noch nicht im Halbjahresergebnis enthalten sind – wird unsere Marktstellung und Profitabilität in EMEA stärken. Mit dem erzielten Ergebnis der ersten sechs Monate sind wir nicht zufrieden. Währungseffekte und höhere Betriebskosten haben es belastet. Wir sind für das Gesamtjahr dennoch zuversichtlich und halten an unserer Prognose einer EBIT-Marge von 6 bis 8 % fest. Dieses Ziel zu erreichen, wird auch von der Entwicklung des US-Dollars und des chinesischen Renminbis abhängen. Den Konzernjahresumsatz erwarten wir nach wie vor in einer Spanne von 610 bis 620 Mio. EUR.“, so Matthias Schönberg, Vorstandsvorsitzender der SIMONA AG.

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Finanzen / Bilanzen / Umsatz / EBIT / Marktanalyse
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