Selenskyj beklagt eskalierende russische Aggression und würdigt ukrainische Verteidigungsanstrengungen
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat dem russischen Militär eine verschärfte Strategie der Einschüchterung der Zivilbevölkerung vorgeworfen. In der jüngsten Woche starteten die russischen Streitkräfte rund 1.800 Drohnen und entließen mehr als 1.200 Gleitbomben in Richtung Ukraine, ergänzt durch 83 zusätzliche Raketen unterschiedlicher Typen, wie Selenskyj auf der Plattform Telegram mitteilt.
Diese intensive Angriffsstrategie zielt darauf ab, die ukrainische Zivilgesellschaft durch Drohgebärden und Gewaltandrohungen zu belasten. In einem weiteren Schritt lobt Präsident Selenskyj die Errungenschaften der ukrainischen Flugabwehr, die dank spezialisierter Abfangdrohnen erfolgreich Hunderte russisch-iranischer Kamikazedrohnen des Typs Shahed zerstören konnte.
Das Land setzt verstärkt auf den Ausbau dieser Technologie. Hierzu fanden mehrere Gespräche mit westlichen Partnern statt, um die Produktion der effektiven Verteidigungswaffen zu intensivieren. Seit über drei Jahren wehrt sich die Ukraine gegen die russische Invasion, wobei es den Aggressoren zunehmend gelingt, das Hinterland der Ukraine ins Visier zu nehmen.
Die Häufigkeit nächtlicher Drohnen- und Raketenangriffe hat zugenommen, was das Ziel der russischen Streitkräfte, die ukrainische Flugabwehr über Gebühr zu belasten, verdeutlicht. Diese Angriffe führen zu einem signifikanten Mangel an Munition, insbesondere bei sehr spezialisierten Waffensystemen wie den Patriot-Systemen.

