Selbstbewusster Auftritt der Viehmärkte – Futtertiere in der Pole-Position
Der Viehhandel an den US-Börsen präsentierte sich jüngst in gespaltener Verfassung. Während die Kontrakte für das lebende Vieh leichte Abschläge erfuhren, konnten die zukünftigen Futtervieh-Kontrakte erneut zulegen. Die Vorfront-Kontrakte des lebenden Viehs gaben um bis zu 1,55 US-Dollar nach, während Kontrakte mit längeren Laufzeiten leichte Gewinne verbuchten. Der Start in den Wochenhandel gestaltete sich noch zögerlich, nachdem die letzte Woche einen Preis von 239-240 US-Dollar im Süden und 237-238 US-Dollar im Norden gesehen hatte.
Nach oben ging es für die Futtervieh-Kontrakte, die am Dienstag ein deutliches Plus verzeichneten. In manchen späteren Monaten stiegen sie sogar um bis zu 3,82 US-Dollar. Der CME Feeder Cattle Index fiel jedoch zurück und notierte am 22. September bei 361,10 US-Dollar. Im wöchentlichen Auktionsergebnis der OKC wurden 4.420 Tiere gehandelt, wobei Futterrinder sich stabil bis um 5 US-Dollar verteuerten. Insbesondere Kälber legten kräftig zu, mit einem Anstieg der Preise um 10-20 US-Dollar für Rinder und 15-25 US-Dollar für Kühe.
Auf der anderen Seite verloren die Preise für USDA Wholesale Boxed Beef an Boden. Der Chc/Sel-Spread dehnte sich auf 20,90 US-Dollar aus. Die Choice-Boxes notierten 59 Cent niedriger bei 380,80 US-Dollar, während die Select-Preise um 2,19 US-Dollar auf 359,90 US-Dollar sanken. Die USDA-Inspektion zählte am Dienstag eine Viehschlachtung von 121.000 Stück, was insgesamt zu Wochenbeginn 231.000 Tiere bedeutet – ein Niveau vergleichbar mit der Vorwoche, jedoch unter dem Vorjahreswert.

