Schwankende Zufriedenheit: Bundesregierung und Kanzler Merz auf dem Prüfstand
Die Ergebnisse einer jüngsten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa zeichnen ein klares Bild: Die Zufriedenheit mit der Arbeit der Bundesregierung unter Führung von CDU/CSU und SPD schwindet in der Bevölkerung zunehmend. Der Umfrage zufolge sind 58 Prozent der Bürgerinnen und Bürger unzufrieden mit der Regierungsarbeit, während nur noch 30 Prozent ihr positives Feedback geben. Interessant ist hierbei jedoch der Vergleich zum Anfang Juni, etwa einen Monat nach der Amtsübernahme durch die Schwarz-Rote Koalition, als die Zufriedenheit noch bei 37 Prozent lag.
Auch für Kanzler Friedrich Merz (CDU) selbst zeichnet die Umfrage kein vorteilhafteres Bild. Lediglich 31 Prozent der Befragten äußern sich zufrieden mit seiner bisherigen Arbeit, während 56 Prozent kritisch auf seine Amtsführung blicken. Damit erreicht Merz den höchsten Unzufriedenheitswert seit seinem Amtsantritt am 6. Mai. Weitere 13 Prozent machten weder positive noch negative Angaben zu seiner Leistung. Noch im Juni zeigten sich 36 Prozent der Befragten zufrieden mit dem Kanzler, während 45 Prozent unzufrieden waren.
Der aktuelle Sonntagstrend der 'Bild am Sonntag' enthüllt zudem, dass eine Regierungsmehrheit für die Koalition derzeit außer Reichweite liegt. Laut der Umfrage käme die Union auf unveränderte 27 Prozent, die SPD auf 15 Prozent. Die AfD würde als zweitstärkste Kraft 24 Prozent erreichen. Dahinter folgen die Grünen mit statischen 11 Prozent und die Linke, die einen leichten Rückgang auf 10 Prozent verzeichnet. Das Bündnis Sahra Wagenknecht reduziert sich ebenfalls leicht auf 4 Prozent, während die FDP unverändert schwach bei 3 Prozent bleibt.

