Schwache Prognose und großes Rückkaufprogramm: Walmart zieht gemischte Bilanz

Der Einzelhandelsriese Walmart hat seine Prognose für die bevorstehenden Monate mit Zurückhaltung veröffentlicht. Der Konzern erwartet, dass der bereinigte Gewinn je Aktie im ersten Geschäftsquartal, das Ende April abgeschlossen wird, in einer Spanne zwischen 0,63 und 0,65 US-Dollar liegen wird. Für das gesamte Geschäftsjahr rechnet das Management mit einem Anstieg des Gewinns je Aktie auf 2,75 bis 2,85 US-Dollar. Analysten hatten jedoch größere Erwartungen an den Gewinn des Unternehmens.
Das zurückliegende Geschäftsjahr, das im Januar endete, brachte einen Gewinn je Aktie von 2,64 US-Dollar ein. Neben der Prognose überraschte Walmart mit der Ankündigung eines umfangreichen Aktienrückkaufprogramms im Wert von 30 Milliarden US-Dollar. Dies verfehlte jedoch die Marktreaktion nicht: Die Aktie verzeichnete einen vorbörslichen Rückgang von etwa 2,3 Prozent.
In Bezug auf die Umsatzzahlen konnte sich Walmart hingegen zufrieden zeigen. Der Umsatz stieg in den vergangenen zwölf Monaten bis Ende Januar um 4,7 Prozent auf 713,2 Milliarden US-Dollar (umgerechnet 603,3 Milliarden Euro). Beim operativen Gewinn konnte Walmart ebenfalls zulegen, dieser verbesserte sich um 1,6 Prozent auf 29,8 Milliarden US-Dollar. Der auf die Aktionäre entfallende Reingewinn des Unternehmens wuchs unter dem Strich um beeindruckende 12,6 Prozent und belief sich auf 21,9 Milliarden US-Dollar.

