Schüsse auf dem Campus: Der Tod des einflussreichen Trump-Anhängers Charlie Kirk
Der bekannte Trump-Unterstützer und Podcaster Charlie Kirk hielt an der Utah Valley University eine Rede, als auf ihn geschossen wurde. Videos in sozialen Medien zeigen, wie der Schuss fiel und das Publikum in Panik geriet. US-Präsident Donald Trump verkündete später auf Truth Social Kirks Ableben. Der 31-Jährige war nicht nur eine prominente rechtskonservative Stimme, sondern auch ein eloquenter Unterstützer Trumps im Wahlkampf.
Stunden nach dem Vorfall herrscht noch Unklarheit über den genauen Hergang. Die Universität bestätigte den Schuss und sperrte das Gelände. Zwar wurde eine verdächtige Person verhaftet, jedoch anschließend wieder freigelassen. Ermittler und Behörden in Utah vermuten eine gezielte Tat und planen, den Schützen zu finden. Der Verdächtige könnte sich laut Berichten auf einem Dach befunden haben. Utahs republikanischer Gouverneur Spencer Cox sprach bereits von einem "politischen Attentat".
Charlie Kirk zählte zu den einflussreichen Figuren des rechtskonservativen Lagers in den USA, was durch zahlreiche Beileidsbekundungen von Trumps Kabinettsmitgliedern unterstrichen wird. Trump lobte Kirk als jemanden, der das Gespür der Jugend besser verstand als alle anderen und bezeichnete ihn als "legendär". Auch Außenminister Marco Rubio kommentierte: "Ermordung". Der tragische Vorfall löste Reaktionen auch außerhalb der USA aus, unter anderem würdigte Israels Premierminister Benjamin Netanjahu Kirk als "unglaublichen Menschen".
Trump nahm den Vorfall zum Anlass, um politische Gewalt thematisieren und kritisierte eine Rhetorik, die er für aktuelle Gewalttaten verantwortlich macht. Das Video seiner Ansprache endet mit dem Appell, das Augenmerk auf die Folgen solcher Reden zu lenken. Kirks Engagement ging über seine Unterstützungsarbeit für Trump hinaus, als Gründer der Organisation Turning Point USA spielte er eine Schlüsselrolle bei der Mobilisierung von Studenten für politische Kampagnen.

