Schon 007 war hier: Sardinien, der Insel-Geheimtipp nicht nur für Filmfans
Die Insel im Mittelmeer ist noch immer ein Geheimtipp, wenngleich sie Hollywood-Filmemacher längst entdeckt haben. Doch James Bond und andere Filmhelden haben die Schönheiten der Insel schon entdeckt. Wer möchte, kann selbst auf Abenteuerreise in den geheimen Buchten oder dem tiefblauen Wasser und den verwunschenen Dörfern gehen.
Einmal um die Insel: Mit dem Boot ein ganz besonderes Erlebnis
Wer vom Land auf das Wasser blickt, kann die Schönheit des türkisblauen Wassers kaum erfassen. Deshalb lohnt sich ein maritimer Ausflug, denn Sardinien ist ein wahres Badeparadies. Wer möchte, kann sich über den Yachtcharter Sardinien ein eigenes Boot mit oder ohne Skipper mieten und auf eigene Faust auf Entdeckungsreise gehen. Mit etwas Zeit im Gepäck ist sogar die Umrundung der Insel mit ca. 2.000 km Strandabschnitt ein besonderes Abenteuer.
James Bond bereiste die Insel übrigens mit dem Auto, denn an der Fähre in Palau erhielt er 1977 seinen Wagen. Wer möchte, kann die Hafenanlage auch heute noch bewundern und sogar mit dem Boot auf den Spuren von Roger Moore wandeln.
Schnorcheln direkt vom Boot aus
Mit dem Boot geht es direkt an die schönsten Schnorcheln-Spots der Insel, von denen es vor allem im Norden unzählige gibt. Die Unterwasserwelt nahe der Maddalena Inseln oder Capo Testa Santa Teresa di Gallura ist atemberaubend und ideal auch für Anfänger.
Karibische Stimmung kommt am Strand von Cala Brandichi auf. Die Landzunge hat nicht nur schneeweiße Sandstrände, sondern auch azurblaues Wasser und ist ideal, um auch den kleinsten Meeresbewohnern ganz nah zu kommen.
Auch an der Ostküste gibt es viel zu sehen. Die Orose-Bucht beherbergt viele kleine versteckte Strände und ist auch zum Verweilen auf dem Boot ideal. Da die für Regionen Gegensatz zu anderen Stränden auf Sardinien steinig sind, sollten die Badeschuhe hier nicht auf dem Boot bleiben.
Diese 5 Spots sollte jeder auf Sardinien gesehen haben
Die größte Stadt der Insel liegt an der Südküste. Cagliari besticht von der Wasserseite aus mit einem spektakulären Blick und bietet die Möglichkeit, das Boot hier zu ankern. Pittoreske Gassen vermischten sich mit mediterraner Architektur und der typisch italienischen Lebensfreude. Einmal von Bord gegangen, lässt sich die Stadt gemütlich in wenigen Stunden erkunden. Das Highlight bietet dabei der Gang über die Treppe zur Bastione di Saint Remy. Von hier aus bietet sich ein weiter Blick ins Umland und auch auf den Hafen.
Grotte di Netturno: Vom Wasser in den Felsen
Die Neptungrotte ist eines der zahlreichen Inselhighlights und befindet sich direkt am Meer. Wer möchte, kann sogar mit dem Boot an der Grotta di Nettuno anlanden und die Stufen empor in die Felsen bis zum Höhleneingang schreiten.
Der Gang ins Werkinnere lohnt sich, denn diese Tropfsteinhöhle erzählt eine atemberaubende Zeitgeschichte und gibt Einblicke in die Kraft der Natur.
Bunte Stadt am Fluss: Bosa ist nicht nur etwas für Kunstliebhaber
Vom türkisblauen Wasser des Mittelmeeres geht es im Westen Sardiniens auf dem Fluss Temo direkt bis an die Häuserfronten. Hier zeigt sich ein farbenprächtiges Spiel, denn der Ort ist für seine charmanten pastellfarbenen Fassaden bekannt. Wer es ruhiger mag, findet hier Zeit zum Verschnaufen, denn der Ort ist noch immer ein echter Geheimtipp und nicht von Touristen überrannt.
Arbatax: Rote Gesteinsformationen direkt am charmanten Hafenort
Der Hafenort Arbatex erstrahlt schon aus der Ferne, wenn sich Boote an den Anlegestellen nähren. Ein Grund hierfür sind die herrlich roten Felsformationen, von denen sich Mutige in die Tiefe stürzen. Wer hier und an anderen Häfen haltmachen möchte, braucht bei einem Boot mit mehr als 40,8 PS einen Führerschein. Das gilt auch für Fahrten, die über 6 sm von der Küstenlinie entfernt liegen.
Arbatex bietet vor allem durch sein Vulkangestein einen tollen Gegensatz zu den vielen anderen Dörfern mit typisch mediterranem Charme. Wer das urige, maritime Flair erleben möchte, ist hier genau richtig. Direkt am Hafen verkaufen Fischer ihren frischen Fang zu moderaten Preisen und wer möchte, kann sie direkt auf dem eigenen Boot zubereiten oder sich in einem der sardischen Restaurants am Hafen verwöhnen lassen.


