Schiebetüren einen Dämpfer geben: Wie Umweltcontainer und Brandschutz mit ACE noch sicherer werden
ACE Türdämpfer für Brandschutztüren von feuerfesten Regalcontainern

29. Juli 2025, 09:13 Uhr · Quelle: Pressebox
Erfahren Sie, wie KOK und ACE gemeinsam ein fortschrittliches Schiebetürsystem für Umweltcontainer entwickeln, das den Brandschutz optimiert. Die Kombination aus innovativen Materialien und smarten Lösungen bietet verbesserten Sicherheitsstandard.

Langenfeld, 29.07.2025 (PresseBox) - Viele Firmen und Kommunen nutzen Container zur Lagerung. Für das Aufbewahren von Chemikalien und anderen Gefahrstoffen können sie sich zwischen einer großen Auswahl von sogenannten Umweltcontainern entscheiden. Niederländische Containerexperten und deutsche Dämpfungsspezialisten kooperieren bei der Entwicklung eines herstellerspezifischen Schiebetürsystems für eine normgerechte Brandschutzlösung.

Das niederländische Unternehmen KOK Milieuopslagsystemen B.V. aus Beneden-Leeuwen in der Provinz Gelderland gilt als Experte auf dem Gebiet kundenspezifischer Lagersysteme unter anderem auch für umweltgefährdende Stoffe. Für die Lagerung von Chemikalien, Ölen, Farben, Schmiermitteln und anderen Materialien entwickelt und produziert KOK spezielle Umweltcontainer, die zwischen 4 und 24 Paletten in Viererabständen aufnehmen. Die Maße der Container richten sich dabei nach den Maßen der Paletten oder Verpackungen. Die bekanntesten, weil nicht nur in Europa gängigsten Einheiten, sind Europaletten mit einer Höhe von 120 cm oder 180 cm für Aerosole, Blockpaletten, Chemiepaletten, CP-9-Paletten sowie Intermediate-Bulk-Container. Letztere werden auch Standard-IBC oder doppelwandige IBC genannt und weisen eine Höhe von 160 cm auf.

Gesucht: Perfekte Endlagen-Stopper für das Sicherheitsplus

Um bei den großen Containern Normen und Richtlinien einzuhalten, wie beispielsweise die niederländische Volumenbegrenzung nach PGS 15, werden diese auch als Regalcontainer bekannten Systeme in der Regel mit einer feuerbeständigen Trennwand ausgestattet. Dadurch entstehen im Notfall in einem Umweltcontainer zwei separate Brandabschnitte, welche einerseits die Brandausweitung verzögern und andererseits die Bekämpfung eines oder mehrerer Brandherde erleichtern.

Kamiel Oosterwaal, der Geschäftsführer und Wayne Benoit, der Vertriebsleiter von KOK, haben als zusätzlichen Brandschutz für ihre Umweltcontainer ein Sicherheitsplus namens Fireguard entwickelt. Dabei handelt es sich um ein in den großen Gefahrstoffcontainern verwendetes spezielles Feuer hemmendes Schiebetürsystem, das nach der europäischen Türenprüfnorm EN 1634-1 inspiziert sowie von den Brandschutz- und Zertifizierungsspezialisten Efectis nach EI-1-60 klassifiziert worden ist. „Diese Abkürzungen zur Klassifizierung von Bauprodukten und Bauarten zu ihrem Brandverhalten wurden aus dem Französischen übernommen“, erläutert Wayne Benoit, wobei das E für Étanchéité oder Raumabschluss und das I für Isolation im Sinne von Wärmedämmung steht. „Wir füllen die Stahlkonstruktion mit dem aktiven Kühlmittel Firex und verhindern dadurch das Einstürzen unserer Umweltcontainer im Brandfall“, ergänzt Kamiel Oosterwaal und erklärt: „Unsere Türen können sowohl von innen nach außen als auch von außen nach innen Feuer für mindestens 60 Minuten stoppen, was eine wesentliche Bedingung ist, dass unsere Regalcontainer die bei uns im Land geltende Richtlinie PGS 15 erfüllen.“

Wie die Manager berichten, ist eine weitere Auflage für die Hersteller von Gefahrstoffcontainern dieser Größe, dass die verbauten Türen im Notfall selbstschließend sein müssen. Die von KOK zu diesem Zweck gewählte Schiebekonstruktion sieht dabei ein Schließen der Türen unter dem Einfluss von Gegengewichten vor, die eine gleichmäßig beschleunigte Bewegung der Türen bewirken. Da diese nach den Vorgaben vom Brandschutz innerhalb von 20 Sekunden vollständig geschlossen werden müssen, kann die Schließgeschwindigkeit je nach Türbreite bis zu 1 m/s betragen. Und weil die Brandschutztüren ihres Fireguard-Systems von der Größe und von der Masse her zwischen 300 kg und 800 kg variieren, machten sich die beiden angesichts derartig beschleunigter Massenkräfte auf die Suche nach geeigneten Stoppern, um auch die Endlagen des mit Firex gefüllten Regalcontainerrahmens bestmöglich zu schützen.

Im Zuge der Recherchen fanden sie die niederländischen Internetseiten der ACE Stoßdämpfer GmbH und stießen dort im Bereich der Geschwindigkeitsregulierung gleich auf mehrere geeignete Alternativen für den gewünschten rückprallfreien Schutz:www.ace-ace.de/de/produkte/geschwindigkeitsregulierung.html

Gefunden: Dämpfer für unterschiedlich schwere Schiebetüren

Als zusätzliche Pluspunkte auf der Suche nach dem geeigneten Partner für diesen Part ihrer Konstruktion gibt Wayne Benoit die persönliche und schnelle Beratung von ACE an: „Wir waren sehr erfreut darüber, dass ACE in den Niederlanden über ein firmeneigenes Vertriebsteam verfügt und Ralf Küppers als einer der Repräsentanten des Unternehmens gleich vorschlug, die Auslegung der passenden Komponenten am besten vor Ort vorzunehmen.“ So dauerte es nicht lange, bis der in Deutschland geborene und in den Niederlanden akademisch ausgebildete Vertriebsingenieur das Fireguard-Schiebetürsystem in der Praxis in Augenschein nehmen konnte. Er erinnert sich: „Steht man live vor so einem großen Gefahrstoffcontainer, sind die Ausmaße beeindruckend. Die KOK-Regalcontainer bieten mit ihren zwei Ebenen und dem Zugang über zwei Schiebetüren genug Platz für 12 große Intermediate-Bulk-Container oder alternativ für 12 kubische Tank-Container für Flüssigkeiten. Da denkt man unweigerlich an besten Schutz für die Umwelt und an die Ausstattung der Türen mit möglichst hochwertigen Komponenten.“ Dies trifft für KOK als Produzent auch deshalb zu, weil Kunden bei der Individualisierung von Containern noch aus verschiedenen Zusatzoptionen wie Lüftung, Kühlung, Heizung, Beleuchtung und Spaltenböden wählen können.

Ein weiteres Kriterium für die passende Ausstattung mit Maschinenelementen von ACE nennt Ralf Küppers: „Die besondere Art der Lagerung erfordert in diesem Einsatzfall, dass die Türen im Notfall selbstschließend sind. Die Tore dürfen zudem vor dem Schließen nicht vom Rahmen zurückprallen, sodass zum Beispiel unsere Strukturdämpfer vom Typ TUBUS von vorneherein nicht in Frage kamen.“ Stattdessen entschied sich das Team für den Einsatz von ACE Türdämpfern, um das Schließmoment zu kontrollieren, weil die eingesetzten Dämpfer vom Typ TDE-28-70 laut Ralf Küppers durch ihre Einstellbarkeit für den Kunden eine hohe Flexibilität bei den unterschiedlichen Massen und Größen der Türen bieten. So liegt die Energieaufnahme bei den empfohlenen Typen zwischen 75 Nm/Hub und 190 Nm/Hub. Und da der Antrieb des Schiebetürsystems von KOK über verschieden schwere Gegengewichte erfolgt, lassen sich diese ein- oder zweiseitig wirkenden Türdämpfer durch das Drehen der herausgezogenen Kolbenstange am Rändelkopf entsprechend justieren. Indem man die Dämpfung per Zahnregulierung genau auf die benötigten Kräfte einstellen kann, erfolgt je nach Container- und Schiebetürgröße die genaue Anpassung erst vor Ort. Diese Variabilität wird noch begünstigt durch verfügbare Hublängen von 50 mm bis 120 mm.

Als weiteren Vorteil loben die Verantwortlichen von KOK, dass sie durch die Einstellbarkeit der Türdämpfer von ACE weniger Modelle bei sich im Lager vorrätig halten müssen. Auch ihre Montageteams sparen Platz in den Fahrzeugen. Sie können mit den inzwischen vielfach bewährten Türdämpfern auch bei unterschiedlich dimensionierten Umweltcontainern sicher sein, dass sie beim Zusammenbau für Aufprallmassen bis maximal 7.000 kg die richtigen Modelle im Wagen dabeihaben. Dass jeder ACE Türdämpfer mit hart verchromter Kolbenstange und verzinktem Zylinderrohr aus Stahl hochwertig ausgeführt und langlebig ist, gibt weitere Sicherheit.

Produktionstechnik / Umweltcontainer / Brandschutz / Schiebetüren / Sicherheitstechnik
[pressebox.de] · 29.07.2025 · 09:13 Uhr
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