Scharfe Kritik an Israels Vorgehen im Gazastreifen von EU und Großbritannien
Die politische Führung der Europäischen Union sowie der britische Premierminister Keir Starmer haben deutliche Worte hinsichtlich der aktuellen Situation im Gazastreifen gefunden. In einer Pressekonferenz äußerten sie ihr Unverständnis über die israelische Strategie in der Region und bewerteten die Lage als 'inakzeptabel'. EU-Ratspräsident António Costa stellte klar, dass ein sofortiger Stopp der militärischen Aktionen von Israel erforderlich sei. Zusätzlich forderte er die umgehende Freilassung der von der Hamas festgehaltenen Geiseln und betonte, dass nur eine Zweistaatenlösung den Weg zu einem langfristigen Frieden ebnen könne.
Unterstützt wurde Costa von der EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, die die Bedeutung einer Zweistaatenlösung erneut unterstrich. Sie machte deutlich, dass humanitäre Hilfe für die Zivilbevölkerung unabhängig von politischen Zielen bereitgestellt werden müsse, um den dramatischen humanitären Folgen der Konflikte entgegenzuwirken.
Auch Großbritanniens Premierminister Starmer schloss sich den Forderungen an und erklärte, dass die gegenwärtige Lage inakzeptabel sei. Er wies darauf hin, dass die Staats- und Regierungschefs intensiv an Lösungsansätzen arbeiten, um die Krise zu entschärfen. Die internationale Gemeinschaft ist sensibilisiert, nachdem der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu bestätigte, dass die vollständige Kontrolle über den Gazastreifen angestrebt wird, während Israel unlängst umfassende militärische Aktionen mit Luftangriffen und der Mobilisierung von Bodentruppen intensiviert hat.

