Samsung erhält Milliardenförderung für Chip-Herstellung in Texas
Die Biden-Harris-Regierung hat Samsung Electronics bis zu 4,745 Milliarden Dollar im Rahmen des CHIPS and Science Act zugesprochen, um Investitionen und den Ausbau in Zentraltexas zu fördern. Damit wird Samsungs Investition von 37 Milliarden Dollar unterstützt, um die Region zu einem umfassenden Ökosystem für die Entwicklung und Produktion fortschrittlicher Chips in den USA zu machen.
Geplant sind der Bau von zwei neuen Logik-Fabriken und einer Forschungs- und Entwicklungsfabrik im texanischen Taylor sowie die Erweiterung der bestehenden Anlage in Austin. Die Verteilung der Gelder durch das US-Handelsministerium erfolgt basierend auf dem Erreichen bestimmter Projektmeilensteine durch Samsung. Ursprünglich sollten 6,4 Milliarden Dollar an Samsung fließen, jedoch passte das Unternehmen seine Pläne an, um die Effizienz der Gesamtinvestition zu optimieren.
Die Produktionsanlage in Taylor, die sich auf über 1.000 Morgen ausbreitet und etwa 2.000 Arbeitsplätze schaffen soll, wird voraussichtlich ab 2025 mit der Massenproduktion von Halbleitern beginnen. Während Samsung insgesamt 6 Milliarden Dollar in Bau und Grundstücksinvestitionen und 11 Milliarden Dollar in Maschinen und Anlagen investieren möchte, wird das Projekt in den ersten zehn Jahren schätzungsweise 680 Millionen Dollar an Steuererleichterungen und anderen Anreizen erhalten.
Seit 1997 ist Samsung in Austin aktiv und könnte in den kommenden Jahrzehnten bis zu elf weitere Chipfabriken in Zentraltexas errichten. Young Hyun Jun, stellvertretender Vorsitzender und CEO der Device Solutions Division von Samsung Electronics, betont seinerseits die Bedeutung der langjährigen Beziehungen zu amerikanischen Partnern und Kunden und spricht von einem weiteren Meilenstein zum Aufbau eines hochmodernen Halbleiter-Ökosystems in den USA im Rahmen des CHIPS and Science Act.

