SAF-Holland: Turbulenzen am nordamerikanischen Markt belasten Ausblick
Der Lkw-Zulieferer SAF-Holland hat seine Prognosen für das Jahr 2025 aufgrund einer schwachen Nachfrage in Nordamerika nach unten korrigiert. Das im SDax notierte Unternehmen rechnet nun mit einem Umsatz von rund 1,8 Milliarden Euro statt der zuvor prognostizierten 1,85 bis 2 Milliarden Euro. Diese Bekanntgabe erfolgte am Dienstag in Bessenbach und überraschte die Märkte.
Trotz eines geplanten bereinigten operativen Gewinns von etwa 9,3 Prozent des Umsatzes, sank die SAF-Holland-Aktie im Zuge der Ankündigung um mehr als zwei Prozent. Im ersten Halbjahr musste das Unternehmen bereits einen beachtlichen Umsatzrückgang von rund 12 Prozent auf knapp 892 Millionen Euro hinnehmen. Noch gravierender fiel der Rückgang beim bereinigten operativen Gewinn aus, der um über 19 Prozent auf 83 Millionen Euro fiel.
SAF-Holland kämpft mit gestiegenen Beschaffungskosten, die unter anderem durch die Handelspolitik der USA verursacht wurden. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, plant das Unternehmen für den weiteren Jahresverlauf Preisanpassungen, mit denen es die wirtschaftlichen Belastungen 'weitestgehend' abfedern möchte.

