RWE-Aktie: Bernstein bremst Höhenflug mit zurückhaltender Einstufung

Die Aktien des Energiekonzerns RWE verzeichneten am Freitag merkliche Rückgänge, nachdem die Investmentbank Bernstein ihre Beurteilung auf Zurhaltung umstellte. Diese Entwicklung führte zu einem vorübergehenden Kursrutsch von bis zu 3,5 Prozent, bevor sich die Verluste schließlich auf rund zwei Prozent einpendelten und die Aktie bei 51 Euro taxiert wurde.
Noch zu Monatsbeginn hatte die RWE-Aktie mit 54,76 Euro ihren höchsten Stand seit 2011 erreicht. Deepa Venkateswaran, Expertin bei Bernstein, sieht das Kurspotenzial für den Moment ausgeschöpft. Sie führte aus, dass das aktuelle Wachstum bereits im Kurs eingepreist sei und ein Gleichgewicht zwischen Chancen und Risiken besteht. Mit einem Kursziel von 55 Euro, das nahezu erreicht worden war, fasst sie die Erwartung eines Stopp-Punktes zusammen. Im laufenden Jahr verzeichnete RWE einen maximalen Anstieg von 21 Prozent, zuvor waren die Zuwächse noch eindrucksvoller.

