Russland beschwichtigt: Keine geplanten Angriffe auf Polen
Das russische Verteidigungsministerium betonte kürzlich, keine Angriffe auf polnische Ziele ins Visier genommen zu haben. Über den offiziellen Kommunikationskanal Telegram versicherte das Ministerium, dass eine Verletzung des polnischen Luftraums nicht beabsichtigt war. Gleichwohl signalisierte Moskau seine Bereitschaft, das Thema in einem Dialog mit Polen zu klären.
Bemerkenswert ist die Anmerkung aus Russland, dass die eingesetzten Drohnen eine maximale Reichweite von 700 Kilometern nicht überschritten hätten. Vergangene Operationen in der Westukraine deuten allerdings darauf hin, dass russische Drohnen auch weiter entfernte Ziele erreichen können. Kremlnahe Medien berichten von einer signifikant höheren Reichweite, als offiziell zugegeben.
In einer Reaktion beschuldigt das russische Außenministerium Polen der Verzerrung der Tatsachen im Ukraine-Konflikt. Um jedoch zur vollständigen Aufklärung beizutragen, zeigte sich Moskau offen für eine Zusammenarbeit mit dem polnischen Verteidigungsministerium.
Die polnische Regierung reagierte umgehend und meldete den Abschuss russischer Drohnen, die den Nato-Luftraum verletzt hatten. Diese Drohnen, offenbar des iranischen Typs Shahed, sorgten für Besorgnis innerhalb der EU, die Moskau absichtliches Vorgehen unterstellt.

