Russischer Raketenangriff auf Sumy: Internationale Reaktionen und diplomatische Verwicklungen
Der verheerende Raketenangriff Russlands auf die nordukrainische Stadt Sumy hat international für Entsetzen gesorgt. US-Präsident Donald Trump kritisierte die Attacke scharf als "schreckliche Sache" und betonte, ihm sei mitgeteilt worden, dass es sich um einen Fehler handelte. Auf die Nachfrage, worauf sich diese Einschätzung stütze, blieb Trump jedoch die Antwort schuldig.
Der Angriff, der am Palmsonntag stattfand, führte zum Tod von über 30 Menschen, darunter nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj auch zwei Kinder. Mehr als 100 Zivilisten wurden verletzt, was das Ausmaß der humanitären Tragödie verdeutlicht.
Präsident Selenskyj äußerte in einem Interview mit CBS seine Besorgnis und rief Trump auf, die Ukraine persönlich zu besuchen, um sich ein genaueres Bild der Lage zu machen. Dies solle geschehen, bevor Trump möglicherweise voreilige Friedenslösungen mit Russland in Betracht zieht. Trump, der auf ein baldiges Ende des Krieges drängt, steht über seinen Sondergesandten Steve Witkoff in kontinuierlichem Austausch mit dem Kreml und hatte noch vor dem Angriff auf Sumy von guten Fortschritten in den Verhandlungen gesprochen.

