Russische Angriffe auf Ukraine: Massive Drohnenoffensive fordert Todesopfer
Erneut zittert die Ukraine unter russischen Angriffen, die zahlreiche Opfer forderten. Besonders betroffen war die Ostukraine, wo in Kramatorsk drei Brüder im Alter von acht, 19 und 19 Jahren bei einem Beschuss ums Leben kamen. Der Einschlag traf ihr Wohnhaus direkt, wodurch auch ihre Mutter und Großmutter verletzt wurden. Weitere Berichte des Bürgermeisters Olexander Hontscharenko zufolge starb dabei noch ein weiterer Mann.
Odessa, die wichtige Hafenstadt am Schwarzen Meer, blieb ebenfalls nicht verschont. Gouverneur Oleh Kiper beschrieb die Attacken auf Infrastrukturziele wie Hafenanlagen und Wohnhäuser. Auch Lagerhallen mit Düngemitteln fielen den Angriffen zum Opfer, was Brände von mehreren Fahrzeugen zur Folge hatte. Insgesamt bestätigte der ukrainische Zivilschutz einen massiven Drohnenangriff mit schweren Folgen für die Versorgung mit Strom, Wärme und Wasser.
Im Gebiet Charkiw traf es eine Frau tödlich bei einem Drohnenangriff in einem Dorf bei Isjum. Ebenso traurig endete ein Angriff in Orichiw in Saporischschja für eine weitere Frau. Der dortige Gouverneur Iwan Fedorow berichtet zudem von einem verletzten Mann. Insgesamt vermeldet die ukrainische Luftwaffe Angriffe mit einer ballistischen Rakete und 154 Drohnen, wovon 111 erfolgreich abgewehrt wurden. Dennoch kam es zu Einschlägen an 18 verschiedenen Orten, in einem weiteren Kapitel des seit fast vier Jahren andauernden ukrainischen Abwehrkampfes gegen die russische Invasion.

