Russische Angriffe auf Charkiw: Dringender Appell nach Unterstützung
Bei neuen Angriffen auf die ostukrainische Stadt Charkiw sind laut offiziellen Angaben mindestens 33 Menschen verletzt worden. Am heutigen Vormittag traf das russische Militär das Stadtzentrum mit zwei Gleitbomben, wie Bürgermeister Ihor Terechow auf Telegram mitteilte. Eine der Bomben detonierte in der Nähe eines mehrstöckigen Wohnhauses, wodurch 15 Fahrzeuge in Flammen aufgingen. Bereits vorher berichtete Terechow von einem Einschlag in einem zivilen Betrieb.
Präsident Wolodymyr Selenskyj äußerte sich auf der Plattform X und bezeichnete die Angriffe als 'völlig sinnlos und ohne militärischen Zweck'. Er betonte, dass Russlands Absicht lediglich darin bestehe, Aggressionen fortzusetzen und Tod zu säen. Aus diesem Grund fordere er für die Ukraine dringend Unterstützung in Form von starken Flugabwehrsystemen und einer verstärkten Waffenproduktion. Begleitend veröffentlichte Selenskyj Bilder und ein Video, die das Ausmaß der Zerstörung sowie die laufenden Rettungsaktionen verdeutlichen.
Seit über drei Jahren verteidigt sich die Ukraine gegen die russische Invasion. Aufgrund ihrer geografischen Nähe zur Grenze ist Charkiw besonders häufig Ziel solcher Angriffe.

