Rückzug der Rinder-Futures sorgt für Spannung im Markt
Die Future-Preise für Schlachtrinder verzeichneten in der Mittwochs-Session einen merklichen Rückgang, wobei die Kontrakte um bis zu $2,20 sanken. Der Handelsverlauf bei den physischen Transaktionen blieb bisher ruhig und wurde nur vereinzelt von wenigen abgeschlossenen Geschäften im Norden des Landes bei $365 durchbrochen. Interessanterweise blieb die Fed Cattle Exchange Online-Auktion ergebnislos, obwohl 2.144 Tiere angeboten wurden und Gebote bei $235 lagen. Konträr dazu stieg der September-Kontrakt für Mastkälber, der demnächst ausläuft, um 52 Cent, während andere Kontrakte bis zu $4,10 nachgaben.
Der CME Feeder Cattle Index erholte sich leicht und lag zuletzt bei $361,31. Am Nachmittagsbericht des USDA zeigte sich ein Preisrückgang bei Großhandelsrindfleisch, was sich auch im Chc/Sel Spread von $20,97 widerspiegelte. Die Choice-Boxen verloren $3,41 und notierten bei $377,39, während die Select-Boxen um $3,48 auf $356,42 fielen.
Die vom USDA gemeldete bundesweit kontrollierte Rinderschlachtung belief sich auf 120.000 Tiere, womit die Wochenrate bisher bei 351.000 Tieren liegt. Dies sind 3.000 Tiere mehr als in der Vorwoche, allerdings 15.494 Tiere weniger im Vergleich zur gleichen Woche im Jahr 2024.
Die Schlusskurse am Mittwoch sahen folgendermaßen aus: Der Oktober-Kontrakt für Schlachtrinder fiel um $1,55 auf $234,05. Dezember-Kontrakte verloren $1,93 und schlossen bei $236,825, während die Februar-Kontrakte mit $238,975 um $2,15 nachgaben. Der September-Kontrakt für Mastkälber legte um $0,525 zu und schloss bei $365,375, während der Oktober-Kontrakt um $2,50 fiel und bei $359,625 endete. Der November-Kontrakt fiel um $2,95 auf $357,800.

