Rückversicherungsbranche in Alarmbereitschaft: Swiss Re warnt vor Wetterextremen
Beim prestigeträchtigen Branchentreffen in Monte Carlo richtet der Rückversicherer Swiss Re eindringliche Appelle an die Politik: Die Folgen extremer Wetterereignisse dürfen nicht länger unterschätzt werden, so das Unternehmen. Angesichts der eskalierenden Klimarisiken fordert Swiss Re umfassende Verbesserungen in den Bereichen Raumplanung, Bauvorschriften und Risikomodellen. Eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen Staat und Privatwirtschaft sei unerlässlich, um Vorsorgemaßnahmen zu intensivieren und die Widerstandsfähigkeit gegenüber Wetteranomalien zu stärken.
Das Branchentreffen, das seit vergangenem Wochenende in Monaco stattfindet, vereint Rückversicherungsgrößen wie Swiss Re, Munich Re und Hannover Rück mit Erstversicherern wie Allianz, Axa oder Generali sowie Maklern. Ziel der Zusammenkunft ist es, die Konditionen für die anstehende Vertragserneuerung im Schaden- und Unfallgeschäft zum Jahreswechsel festzulegen.
In der Rangliste der weltweit größten Rückversicherer gab es zuletzt eine Verschiebung. Der Schweizer Konzern Swiss Re hat gemäß neuester Bewertungen der Ratingagenturen den langjährigen Marktführer Munich Re überholt. Die Hannover Rück sichert sich weiterhin den dritten Platz im globalen Vergleich.

