Rubio warnt vor verheerenden Folgen potenzieller Konflikte mit Iran
Bei einer Anhörung im US-Senat hat Außenminister Marco Rubio deutliche Worte in Richtung Teheran gefunden. Er signalisierte, dass die USA bereit seien, bei drohenden Angriffen auf ihre Einrichtungen präventiv zuzuschlagen. Rubio unterstrich die hohe Priorität, die dem Schutz amerikanischer Truppen und Verbündeten, insbesondere Israel, zukomme. Die USA haben zwischen 30.000 und 40.000 Soldaten in der Golfregion stationiert, deren Sicherheit angesichts der iranischen Drohnentechnologie und ballistischer Kurzstreckenraketen erhöhte Wachsamkeit erfordere.
In einem weiteren Anknüpfungspunkt der Senatsdiskussion stellte Rubio fest, dass die Machtstruktur im Iran zwischen dem Obersten Führer Ajatollah Ali Chamenei und den Islamischen Revolutionsgarden aufgeteilt sei. Diese Entität hinterlasse eine gewisse Unsicherheit über die Zukunft des Regimes, insbesondere im Falle eines Machtvakuums. Er betonte die Herausforderungen in Bezug auf mögliche Übergänge innerhalb der iranischen Führung, falls der Oberste Führer nicht mehr an der Macht sei.
Indessen wandte sich Irans Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf mit einer offenen Warnung an US-Präsident Donald Trump. Er machte deutlich, dass ein militärischer Konflikt zwar von den USA begonnen werden könnte, die Folgen jedoch schwer kontrollierbar seien. Ghalibaf unterstrich, dass die Tausende von amerikanischen Soldaten, die weit entfernt von ihrer Heimat stationiert sind, im Falle eines Konflikts erhebliche Verluste erleiden könnten.

