Roche blickt optimistisch in die Zukunft und hebt Dividende an
Der Schweizer Pharmariese Roche zeigt sich zuversichtlich für die kommenden Jahre, nachdem das Unternehmen 2025 seine gesteckten Ziele erreichte. Unter der Leitung von CEO Thomas Schinecker prognostiziert Roche für das neue Jahr ein Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich bei konstanten Wechselkursen. Erwartet wird zudem, dass der bereinigte Kerngewinn je Aktie, eine für Roche bedeutende Kennzahl, im hohen einstelligen Prozentbereich zulegen wird. Diese anfänglich vorsichtige Prognose zeigt Kontinuität im Vorgehen des Konzerns.
Mit einem Gesamtumsatz von 61,5 Milliarden Franken konnte Roche im abgelaufenen Jahr ein Plus von 2 Prozent verzeichnen. Bei konstanten Währungskursen entsprach dies einem Anstieg von 7 Prozent, womit das gesetzte Ziel eines mittleren einstelligen Wachstums erreicht wurde. Die Pharmasparte trug mit 47,7 Milliarden Franken und einem Anstieg von 3 Prozent maßgeblich zum Umsatz bei, während das Diagnostik-Geschäft mit 13,8 Milliarden Franken um 3 Prozent rückläufig war. Die Herausforderung lag insbesondere in der maßgeblich mengenorientierten Beschaffungspolitik Chinas, die das Wachstum gebremst hat.
Roche konnte den Konzerngewinn auf 13,8 Milliarden Franken steigern, verglichen mit 9,2 Milliarden im Vorjahr. Dies sei hauptsächlich auf eine starke operative Leistung und Basiseffekte aus Wertminderungen im Jahr 2024 zurückzuführen, so das Unternehmen. Analysten heben das operative Kernergebnis, das um 5 Prozent stieg, als wichtigen Indikator hervor. Aktionäre dürfen sich zudem über eine Anhebung der Dividende von 9,70 Franken auf 9,80 Franken freuen, auch wenn die vorgelegten Zahlen etwas hinter den durchschnittlichen Erwartungen der Analysten liegen.

