Resident Evil: Capcom plant große Strategierunde nach dem Code Veronica Remake
Resident Evil Requiem ist gerade erst erschienen und schlägt bereits Wellen. Doch während die Community das neueste Kapitel der Horrorsaga noch aufnimmt, richtet Capcom seinen Blick bereits auf einen entscheidenden Moment, der die gesamte Zukunft der Franchise bestimmen könnte. Was danach kommt, hängt von Zahlen ab, die noch gar nicht existieren.
Capcom setzt auf Daten: Drei Spiele als Grundlage für die Zukunft
Laut Insider Dusk Golem, der in der Vergangenheit durch verlässliche Informationen aufgefallen ist, plant Capcom für 2027 ein umfangreiches internes Strategiemeeting, bei dem die Zukunft von Resident Evil auf den Tisch kommt. Ausschlaggebend für die Entscheidungen sollen die gesammelten Daten aus gleich drei Titeln sein: Das Remake von Resident Evil 4, das aktuelle Resident Evil Requiem sowie das noch ausstehende Remake von Resident Evil – Code: Veronica. Kritikerwertungen, Spielerfeedback, Umfragen und Analysedaten sollen dabei gemeinsam ausgewertet werden. Dusk Golem beschreibt Capcom als ein ausgesprochen datengetriebenes Unternehmen, das bewusst eine breite Datenbasis aufbaut, bevor es strategische Weichen stellt. Konkret bedeutet das: Erst wenn alle drei Spiele draußen sind und ihre Spuren hinterlassen haben, trifft Capcom Entscheidungen über das Wie und Wohin der Serie.
Starke Ausgangslage: Requiem und das RE4-Remake als Benchmarks
Die Voraussetzungen für dieses Meeting könnten kaum besser sein. Das Remake von Resident Evil 4 gilt mit einem aggregierten Metacritic-Score von 94 als eines der besten Remakes überhaupt, und auch Resident Evil Requiem kommt mit einer Wertung von 88 überaus stark aus den Startlöchern. Beide Titel liefern Capcom wertvolle Referenzpunkte dafür, welche Designentscheidungen bei der Community ankommen und welche nicht. Hinzu kommt, dass Requiem dem Vernehmen nach auch kommerziell ein voller Erfolg war. Die Messlatte für das Code: Veronica-Remake liegt damit entsprechend hoch, und die Erwartungen der Fanbase sind nach Jahren des Wartens immens.
Code: Veronica: Warum dieses Remake so wichtig ist
Das Remake von Resident Evil – Code: Veronica soll sich berichten zufolge bereits weit in der Entwicklung befinden und für die erste Jahreshälfte 2027 angepeilt sein. Der Originaltitel erschien im Jahr 2000 zunächst für den Sega Dreamcast, später für PlayStation 2 und Nintendo GameCube in der erweiterten Fassung Code: Veronica X, sowie 2011 als HD-Remaster. Das Spiel gilt als direktes Sequel zur ursprünglichen Resident-Evil-Trilogie und stellt Claire Redfield in den Mittelpunkt, die nach ihrer Entführung durch die Umbrella Corporation auf der Insel Rockfort landet, während ihr Bruder Chris alles daran setzt, sie zu befreien. Dass Fans seit dem gefeierten Resident-Evil-2-Remake auf eine Neuinterpretation dieses Titels drängen, ist kein Geheimnis. Die enge Bindung der Geschichte an die Ursprünge der Reihe macht das Remake zu einem symbolisch aufgeladenen Projekt, das weit mehr ist als nur ein weiterer Eintrag im Backkatalog.
Was nach dem Meeting kommt: Offen, aber entscheidend
Wohin Resident Evil nach diesem Strategiemeeting steuert, ist vollkommen offen. Ob Capcom die Reihe mit einem weiteren Remake fortsetzt, eine neue Nummerierung angeht oder etwas gänzlich Unerwartetes plant, wird von den Ergebnissen der drei Schlüsseltitel abhängen. Die Tatsache, dass das Unternehmen so methodisch und bewusst vorgeht, anstatt impulsiv zu reagieren, spricht für eine gewisse Reife im Umgang mit einer der bedeutendsten Survival-Horror-Reihen aller Zeiten. Resident Evil Requiem ist aktuell für PC, PlayStation 5, Xbox Series X/S und Nintendo Switch 2 erhältlich.

