Reporter ohne Grenzen: Für Journalisten wird es schwieriger

11. Februar 2015, 17:06 Uhr · Quelle: dts Nachrichtenagentur
Berlin (dts) - In den meisten Ländern der Welt ist die Lage für Journalisten und unabhängige Medien im Jahr 2014 schlechter geworden. Das ist eines der Ergebnisse der sogenannten "Rangliste der Pressefreiheit 2015", die "Reporter ohne Grenzen" (ROG) am Donnerstag offiziell veröffentlicht. Deutschland konnte sich in der Rangliste um zwei Positionen auf Platz 12 verbessern, nach Punkten ging es aber trotzdem leicht nach unten, weil sich selbst in Finnland, Norwegen und Dänemark - den drei Ländern an der Spitze - die Lage für Journalisten leicht verschlechterte.

Zu den Problemen in Deutschland zählt die Organisation unter anderem die feindselige Stimmung bei den "Pegida"-Demonstrationen, wo Parolen wie "Lügenpresse" und "Volksverräter" unter Bezug auf die Medien skandiert werden. Journalisten, die über den Ukraine-Krieg oder die Pegida- Demonstrationen berichteten, seien in Leserforen, über soziale Medien und per E-Mail vielfach beschimpft und mitunter bedroht worden, so ROG. Es habe zudem im letzten Jahr gezielte Brandanschläge gegen Redaktionen gegeben, Strafverfolgungsbehörden oder Geheimdienste hätten Journalisten mitunter gezielt ausgeforscht. Besonders sorgenvoll blickt "Reporter ohne Grenzen" auf Krisenregionen wie die Ukraine, Syrien, den Irak und die Palästinensergebiete. Hier sei gezielte Unterdrückung oder Manipulation der Medien an der Tagesordnung und die Konfliktparteien versuchten "ausnahmslos", Nachrichtenmedien als unabhängige Informationsquellen auszuschalten oder für die Zwecke der eigenen Propaganda einzuspannen. Größter Aufsteiger in der ROG-Rangliste ist die Mongolei. Das Land kletterte um 34 Positionen auf Platz 54, nachdem die Umwandlung von staatlichen in öffentlich-rechtliche Medien zu einem verbesserten Umfeld für die Arbeit von Journalisten beigetragen habe. Größter Absteiger ist Andorra. Letztes Jahr noch auf einem Spitzenplatz, ging es um 27 Positionen auf Platz 32 zurück. Vor allem die Macht der Banken, unter anderem als Anzeigenkunden, sei ein "ernsthaftes Problem", so ROG. Wie in den Vorjahren ist nach Ansicht der Organisation Eritrea das Land mit der geringsten Pressefreiheit weltweit, hinter Nordkorea und Turkmenistan.
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11.02.2015 · 17:06 Uhr
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