RegioOnkoNet: Zusammenschluss für eine starke regionale Versorgung bei Krebs
RegioOnkoNet: Stärkung der regionalen Onkologieversorgung durch Vernetzung und moderne Technologie

23. Januar 2026, 14:35 Uhr · Quelle: LifePR
RegioOnkoNet: Zusammenschluss für eine starke regionale Versorgung bei Krebs
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Prof. Dr. Katja Lindel, Prof. Dr. Martin Bentz und Studienärztin Dr. Stefanie Lemnitz (v.l.n.r.), Bildquelle: Markus Kümmerle, Städtisches Klinikum Karlsruhe
Die Deutsche Krebshilfe fördert mit 2,4 Millionen Euro das RegioOnkoNet, um die Krebsbehandlung in der Region zu optimieren.

Karlsruhe, 23.01.2026 (lifePR) - Modernste Diagnostik und Therapien für Krebspatientinnen und -patienten sowie eine sektorübergreifende Versorgung auch in ländlichen Regionen: Die Deutsche Krebshilfe investiert insgesamt 2,4 Millionen Euro in den Aufbau eines besonderen Netzwerks, das am Klinikum Karlsruhe koordiniert wird.

Weite Wege, wenig Informationsaustausch und keine digitalen Möglichkeiten zur Weitergabe von Befunden zwischen Kliniken und niedergelassenen Fach- oder Hausärzten – in vielen Gegenden ist das die Realität bei der onkologischen Versorgung. So gibt es in ländlichen Gebieten oft nur wenige auf Tumorerkrankungen spezialisierte Einrichtungen und der Zugang zu modernen Diagnostik- und Therapiemöglichkeiten bei einem Spezialisten ist für viele Betroffene erschwert. Gleiches gilt in vielen Regionen für Unterstützungs- oder Nachsorgeangebote, für psychoonkologische Hilfe oder Selbsthilfegruppen.

Die Deutsche Krebshilfe investiert nun insgesamt zwölf Millionen Euro und fördert damit den Aufbau von fünf regionalen Netzwerken, in denen nicht-universitäre, auf die Behandlung von Krebs spezialisierte Kliniken mit lokalen Partnern passende Netzwerk-Konzepte entwickeln und umsetzen.

Klinikum Karlsruhe koordiniert RegioOnkoNet

Eines der Netzwerke ist das so genannte RegioOnkoNet, in dem das Städtische Klinikum Karlsruhe mit seinem Tumorzentrum Karlsruhe – Clinical Cancer Center (CCC) die Koordination übernimmt. Es wird mit 2,4 Mio. Euro gefördert. „Ziel des Projekts ist der Ausbau der regionalen Netzwerkstruktur für die bestmögliche Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Krebserkrankungen“, erklärt Prof. Dr. Martin Bentz, Sprecher des Tumorzentrums Karlsruhe. „Innerhalb des Netzwerkes möchten wir die Kommunikationswege zwischen onkologischen Spezialistinnen und Spezialisten sowie Hausärztinnen und Hausärzten verbessern und bedarfsorientierte Angebote schaffen, etwa die fachliche Beratung oder pädagogisch-psychologische Maßnahmen zur Krankheitsbewältigung.“ Für die Patientinnen und Patienten bedeutet das weniger lange Wege und eine verbesserte wohnortnahe Versorgung.

Das RegiOnkoNet deckt die Region Mittlerer Oberrhein, Teile des Enzkreises und der Stadt Pforzheim sowie Teile der Südpfalz ab. Neben dem Klinikum Karlsruhe sind das Comprehensive Cancer Center Tumorzentrum Freiburg, das Karlsruher Forschungszentrum Informatik (FZI), die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg (Nordbaden), die Psychosoziale Beratungsstelle für Krebskranke und Angehörige der AWO Karlsruhe sowie das Institut für Allgemeinmedizin und interprofessionelle Versorgung am Universitätsklinikum Tübingen mit an Bord.

Zentrale Kommunikations- und Kompetenzplattform

„Zunächst werden die Bedarfe in den Arztpraxen sowie bei den Patientinnen und Patienten und deren Angehörigen mit Hilfe der wissenschaftlichen Partnerinstitutionen in Freiburg und Tübingen systematisch erfasst“, beschreibt Prof. Dr. Katja Lindel, Stellvertretende Sprecherin des Tumorzentrums Karlsruhe die ersten Schritte. „Dann werden wir eine zentrale Kommunikations- und Kompetenzplattform etablieren, über die sich die Netzwerkpartner IT-gestützt austauschen können.“ Ziel des Tumorzentrums Karlsruhe ist eine Wissensdatenbank mit Kontakten, Fortbildungen für Ärztinnen und Ärzte sowie einer datenschutzkonformen Möglichkeit zum Austausch von Patientendaten.

„RegiOnkoNet soll nicht nur die Versorgung verbessern, sondern auch den Zugang für Patientinnen und Patienten zu klinischen Studien erleichtern, bei denen Medikamente, Therapien oder Diagnoseverfahren erprobt werden“, hebt Bentz hervor. „Uns ist es sehr wichtig, die Betroffenen eng einzubinden und damit auch die Kommunikation merklich zu beschleunigen. Das ist sehr wichtig, um die Therapie bei Krebserkrankungen noch einmal zu verbessern.“

Das Projekt der Deutschen Krebshilfe, bei dem die bundesweit fünf regionalen Netzwerke entstehen, ist auf fünf Jahre ausgelegt. Modelle, die sich in dieser Zeit bewähren, sollen später auch in anderen Regionen umgesetzt werden.

Das CCC Tumorzentrum Karlsruhe am Klinikum Karlsruhe ist von der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. zertifiziert. Unter seinem Dach werden die Diagnostik von Krebserkrankungen, die medikamentöse Tumortherapie, die onkologische Chirurgie von Tumoren aller Organe, die interventionell-radiologische Tumortherapie sowie die radioonkologische Behandlung auf dem modernsten Stand von Wissenschaft und Technik angeboten.

Gesundheit & Medizin / Krebs / Onkologie / Regionale Versorgung / Netzwerk / Klinikum Karlsruhe / Deutsche Krebshilfe
[lifepr.de] · 23.01.2026 · 14:35 Uhr
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