Protestwelle im Iran: Regime steht vor existenzieller Herausforderung
Die iranische Regierung sieht sich durch die jüngsten Massenproteste laut US-Analysten in ihrer Existenz gefährdet. Eine Analyse des Critical Threats Project, betrieben von den in Washington ansässigen Denkfabriken Institute for the Study of War und American Enterprise Institute, legt dar, dass das Regime die Proteste als Vorboten einer möglichen Revolution ansieht, die es schnell und entschieden niederzuschlagen gilt. Vorkommnisse von Gewalt bei Protesten könnten die Ansicht der Staatsführung untermauern, dass Demonstrationen zu einer Revolution führen könnten. Dennoch wird erwartet, dass die Regierung diesen Widerstand neutralisieren kann, vorausgesetzt, die Sicherheitskräfte zeigen weiterhin Loyalität. Die Führung hat inzwischen alle Versuche eingestellt, "zwischen legitimen wirtschaftlichen Protesten und illegitimen Protesten" gegen das Regime zu differenzieren, so die Einschätzungen der Experten.

