Politisches Schachspiel in Texas: Gerrymandering im Fokus der US-Zwischenwahlen
Der aktuelle Präsident der Vereinigten Staaten, Donald Trump, hat in Texas einen politischen Coup im Visier. Mit einem geschickten Neuzuschnitt der Wahlkreise hofft er, seine Position im Repräsentantenhaus bei den kommenden Zwischenwahlen im kommenden Jahr zu stärken. Dabei hat er konkret fünf zusätzliche Sitze im Blick, die seine derzeit fragile Mehrheit sichern könnten.
Die Angst vor einer möglichen zweiten Amtszeit als "lahme Ente" ohne ausreichende Unterstützung im Kongress treibt Trump dazu an, strategisch und entschlossen zu agieren. Doch die politische Opposition ruht nicht. Auch die Demokraten schlagen zurück, indem sie in ihren eigenen Hochburgen eine aggressive Neugestaltung der Wahlkreise planen und so das gefürchtete Gerrymandering weiter verstärken.
Dieses Wechselspiel droht, die ohnehin tiefen Gräben in der amerikanischen Gesellschaft weiter aufzureißen. Der politische Diskurs wird zunehmend schärfer, während die Nation einer entscheidenden Wahlperiode entgegenblickt.

