Polen und Slowakei ergreifen Maßnahmen zur Evakuierung ihrer Staatsbürger aus Israel
In Reaktion auf die angespannte Sicherheitslage zwischen Israel und Iran hat Polen angekündigt, seine Staatsbürger aus Israel in Sicherheit bringen zu wollen. Der polnische Plan sieht einen Landweg-Transport nach Jordanien vor, von wo aus die Bürger in ihre Heimat zurückfliegen sollen. Diese Entscheidung fiel, da der Luftraum über Israel aktuell gesperrt ist. Rund 200 Personen haben sich bereits für diese Aktion gemeldet, wie Vize-Außenministerin Henryka Moscicka-Dendys erklärte. Ein genauer Zeitplan wurde noch nicht veröffentlicht, jedoch wird davon ausgegangen, dass in den kommenden Stunden die Vorbereitungen abgeschlossen sein werden. Die Evakuierung beschränkt sich auf Touristen oder jene, die sich kurzzeitig in Israel aufhalten.
Parallel dazu hat die Slowakei beschlossen, ihre Bürger ebenfalls aus der Krisenregion zurückzuholen. Zwei Regierungsflugzeuge sind hierzu im Einsatz. Der erste Flug wird noch am Montagabend in Bratislava erwartet, während das zweite Flugzeug aus Zypern zurückkehren soll. Aus Sicherheitsgründen werden derzeit keine weiteren Details bekanntgegeben. Dennoch bleibt die Slowakei in direktem Kontakt mit ihren Bürgern in der Region und gibt Anweisungen für das weitere Vorgehen. Zudem besteht die Möglichkeit, dass auch Bürger anderer europäischer Staaten an den Evakuierungsflügen teilnehmen dürfen, wie es in der Vergangenheit bei ähnlichen Situationen bereits der Fall war.
Unterdessen berichten rumänische Medien, dass vereinzelt Rumänen Israel bereits über den Landweg nach Jordanien verlassen haben. Auch Ägypten wird als potenzielle Route genannt. Rumäniens Regierung hat jedoch noch keine offiziellen Evakuierungspläne verkündet.

