PlayStation unter neuer Führung: Sony strukturiert nach schwierigen Jahr um
Nishino wird CEO und Präsident von SIE, während Hermen Hulst, der bisherige Co-CEO, künftig unter ihm arbeiten wird. Damit bleibt Hulst zwar weiterhin verantwortlich für die PlayStation Studios und alle First-Party-Spiele, muss aber künftig an Nishino berichten.
Gleichzeitig verlässt Hiroki Totoki SIE, um als Präsident und CEO der Sony Group Corporation zu fungieren. Lin Tao, bisher Senior Vice President bei SIE, wird ihm als neuer Finanzchef (CFO) folgen.
Warum kommt es zu diesem Führungswechsel?
2024 war für PlayStation ein schwieriges Jahr. Massenentlassungen, die Schließung mehrerer Studios und das teure Concord-Debakel sorgten für Unruhe. Zudem wurden mehrere unangekündigte Projekte gestrichen.
Die Umstrukturierung soll Sony wieder auf Kurs bringen – und erste Anzeichen deuten darauf hin, dass der Plan aufgeht. Nach der Ankündigung der neuen Führungsriege stieg die Sony-Aktie an der Tokioter Börse deutlich.

Concord kostete mit Studioübernahme angeblich 400 Millionen US-Dollar. Ein „Live-Service-Spiele-Desaster“ für PlayStation. – Bild: SIE
Welche Auswirkungen hat das auf dich als Spieler?
Mit Nishino an der Spitze könnte der Fokus stärker auf die Weiterentwicklung der PlayStation-Plattform gelegt werden. Hulst bleibt weiterhin für Exklusivtitel zuständig, was bedeutet, dass First-Party-Spiele weiter eine zentrale Rolle spielen werden, dass jetzt nicht wirklich überrascht.
Ob diese Veränderungen PlayStation langfristig in eine bessere Position bringen, bleibt abzuwarten. Doch eines ist klar: Sony will mit neuer Führung frischen Wind in das Unternehmen bringen.

