Pistorius: Klare Worte zu Putins mangelndem Friedenswillen
Der deutsche Verteidigungsminister Boris Pistorius hat in einem klaren Statement klargestellt, dass der russische Präsident Wladimir Putin kaum Interesse an einem Ende des Konflikts in der Ukraine zeigt. Diese Einschätzung wurde in Rom nach einer Sitzung der 'Group of Five' Verteidigungsminister aus Italien, Frankreich, Großbritannien, Deutschland und Polen deutlich.
In den Gesprächen verwies Pistorius darauf, dass Putin zunächst Verhandlungen über einen Waffenstillstand ankündigte, aber dann selbst nicht zu den Verhandlungen nach Istanbul erschien. Stattdessen delegierte er die Teilnahme an seinen Berater Wladimir Medinski, statt dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj persönlich gegenüberzutreten.
Pistorius betonte, dass diese Handlungen deutlich machen, dass Putin derzeit keinerlei Bestrebungen zeigt, den Angriffskrieg zu beenden. Trotz der düsteren Aussichten auf eine Feuerpause, diskutierten die fünf Verteidigungsminister über die Unterstützung für die Ukraine in der aktuellen Phase und mögliche Überwachungsmethoden eines künftigen Waffenstillstands.

