Pfizer plant strategische Expansion im Markt für Gewichtsverlust-Medikamente
Der renommierte US-amerikanische Pharmakonzern Pfizer steht offenbar vor einem bedeutenden Schritt zur Erweiterung seines Portfolios auf dem lukrativen Markt für Abnehmmittel. Berichten der "Financial Times" zufolge könnte Pfizer bald den Spezialisten für Fettleibigkeitsmedikamente, Metsera, für stolze 7,3 Milliarden US-Dollar (6,2 Mrd Euro) übernehmen. Diese Transaktion wäre die erste große Akquisition des Unternehmens seit zwei Jahren und könnte Pfizers Marktstellung erheblich stärken.
Pfizer bietet für die Übernahme von Metsera angeblich 47,50 US-Dollar in bar je Aktie mit zusätzlichen 22,50 US-Dollar bei Erreichen bestimmter Leistungsziele an. Damit könnte der Gesamtwert von Metsera auf bis zu 7,3 Milliarden US-Dollar steigen. Am vergangenen Freitag endete die Metsera-Aktie mit einem Kurs von 33,32 US-Dollar an der New Yorker Börse.
Die Bekanntgabe des Deals könnte bereits heute erfolgen, während Pfizer selbst kürzlich Rückschläge bei der Entwicklung eines eigenen Mittels zur Gewichtsreduktion hinnehmen musste. Trotz Nachfragen haben weder Pfizer noch Metsera Stellung zu den Gerüchten bezogen.
Unter der Leitung des langjährigen Vorstandsvorsitzenden Albert Bourla unternimmt Pfizer derzeit intensive Anstrengungen, um den deutlich gesunkenen Aktienkurs nach dem Höhenflug während der Covid-19-Pandemie, als Pfizer durch den erfolgreichen Impfstoff weltweit Bekanntheit erlangte, wieder zu beleben. Der aktuelle Kurs lag am Freitag bei 24 US-Dollar, was einem beeindruckenden Marktwert von rund 136 Milliarden US-Dollar entspricht.

