Pennsylvanias Gouverneur droht mit Alternativen zur Energiesicherung
Die Herausforderungen der steigenden Energiepreise bewegen die politischen Akteure in den USA zum Handeln. Pennsylvanias Gouverneur Josh Shapiro hat angedeutet, dass sein Bundesstaat sich nach Alternativen umsehen könnte, sollte der größte Stromnetzbetreiber der USA, PJM Interconnection, nicht auf die drängenden Probleme der steigenden Energiekosten reagieren.
Auf einem Gipfeltreffen in Philadelphia, an dem Vertreter aus 13 Bundesstaaten teilnahmen, äußerte Shapiro deutliche Kritik an PJM. Er betonte, dass, wenn der Netzbetreiber nicht zu Veränderungen bereit sei, Pennsylvania gezwungen sein werde, einen neuen Weg einzuschlagen. Shapiro fordert mehr Mitsprache der Staaten im Entscheidungsprozess sowie erhöhte Transparenz und Rechenschaftspflicht von PJM.
PJM Interconnection zeigt sich offen für einen kooperativen Ansatz. In einer Stellungnahme wurden gemeinsame Anstrengungen des Netzbetreibers, der Industrie und insbesondere der beteiligten Staaten zur Bewältigung der sich wandelnden Energielandschaft gefordert.
Die Region, die einen zentralen Knotenpunkt für künstliche Intelligenz darstellt, steht aufgrund ihrer hohen Konzentration an Rechenzentren unter besonderem Druck. Diese Entwicklungen treiben die Energienachfrage in die Höhe und überfordern die veraltete Übertragungsinfrastruktur.
Nach einem Rekordjahr für die Kosten der Energieversorgung reichte Shapiro Klage gegen die Bundesregulierungsbehörde ein, was zu einem Vergleich führte. Dieser setzte eine Preisobergrenze für zukünftige Auktionen fest. Dennoch stellte der Sicherungsverkauf in diesem Jahr erneut einen Rekord mit Kosten von 16,1 Milliarden Dollar dar.

