Orban dringt auf möglichst schnelle Einigung mit IWF und EU
06. Januar 2012, 13:53 Uhr · Quelle: dpa
Budapest (dpa) - Angesichts der drohenden Staatspleite dringt der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban auf eine möglichst schnelle Einigung mit der EU und dem Internationalen Währungsfonds. Seine Regierung habe alles getan, damit die IWF-EU-Verhandlungen so bald wie möglich begonnen und abgeschlossen werden könnten. Wegen der aggressiven Wirtschaftspolitik Orbans - zuletzt sicherte sich der Rechtsnationalist den Zugriff auf die Notenbank - wollen IWF und Europäische Union jetzt noch keine offiziellen Verhandlungen mit Budapest über die Gewährung eines Kredits aufnehmen.

