Oracle und Meta: Cloud-Giganten im Milliarden-Deal
Oracle und Meta stehen kurz vor einem milliardenschweren Cloud-Computing-Abkommen, das sich auf fast 20 Milliarden US-Dollar belaufen könnte. Nach Informationen von Bloomberg News verhandeln die beiden Unternehmen über einen mehrjährigen Vertrag, der Meta die notwendige Rechenleistung für die Schulung und den Einsatz von KI-Modellen bereitstellen soll. Der Gesamtbetrag könnte sogar noch steigen, und die Vertragsbedingungen sind noch nicht finalisiert.
Diese mögliche Partnerschaft kommt nur eine Woche nach einem Bericht des Wall Street Journals, laut dem OpenAI einen Vertrag über 300 Milliarden US-Dollar zur Beschaffung von Rechenkapazität über etwa fünf Jahre mit Oracle unterzeichnet hat. Dieses Abkommen stellt einen der größten Cloud-Verträge aller Zeiten dar.
Oracle hat in der vergangenen Woche vier weitere milliardenschwere Verträge vorgestellt. Dies zeigt, wie sich die Branche zunehmend darauf konzentriert, in erheblichem Umfang in Rechenkapazitäten zu investieren, um im Wettbewerb um Künstliche Intelligenz die Nase vorn zu haben. Der Softwaregigant rechnet damit, in den kommenden Monaten weitere Multi-Milliarden-Dollar-Kunden zu gewinnen und erwartet, dass die gebuchten Einnahmen seiner Oracle Cloud Infrastructure auf über eine halbe Billion US-Dollar ansteigen werden.

