Optimismus an den Anleihemärkten: Hoffnung auf Ende des US-Shutdowns
Die Stimmung an den Märkten für US-Staatsanleihen trübte sich leicht ein, während die Hoffnung auf ein nahendes Ende des Regierungsstillstands wächst. Der Terminkontrakt auf zehnjährige Papiere, bekannt als T-Note-Future, verlor 0,14 Prozent und notiert nun bei 112,70 Punkten. Im Gegenzug erhöhte sich die Rendite der zehnjährigen Anleihen auf 4,11 Prozent.
Die Dynamik im US-amerikanischen Senat deutet auf Fortschritte hin, die das Ende des längsten Shutdowns in der amerikanischen Geschichte einläuten könnten. Späte Abstimmungen am Sonntagabend signalisierten Unterstützung der Demokraten für die Beratung eines Haushalts aus dem Repräsentantenhaus. Diese Entwicklung überwindet eine entscheidende Hürde im parlamentarischen Prozess zur Wiederaufnahme der Regierungsgeschäfte.
"Die Anleihemärkte stehen unter Druck, da die Risikobereitschaft steigt und die Sorge um größere wirtschaftliche Schäden nachlässt," kommentierte Rainer Guntermann, Anleiheexperte bei der Commerzbank. Dennoch wird voraussichtlich der US-Verbraucherpreisindex, eine maßgebliche wirtschaftliche Kennzahl, in dieser Woche nicht veröffentlicht werden, was weiterhin für Unsicherheit sorgt.

