Opec+ Beratungen im Fokus: Geopolitische Entwicklungen könnten Ölmarkt beeinflussen
Die Opec+, bestehend aus 22 Ländern und verantwortlich für etwa 40 Prozent der weltweiten Ölproduktion, diskutiert aktuell über ihre künftige Produktionsstrategie. Analysten beobachten mit Spannung, wie diverse geopolitische Faktoren die Ölpreise beeinflussen könnten. Im Mittelpunkt stehen die Atomverhandlungen zwischen den USA und Iran sowie mögliche neue US-Sanktionen gegen Russland.
Daneben ist auch der Handelsstreit zwischen den Vereinigten Staaten und der Europäischen Union von Interesse, der die Marktstimmung unter den Investoren beeinflussen könnte. Eine Entscheidung über die mögliche Ausweitung der Fördermengen wird für Samstag erwartet, wenn sich eine Kerngruppe von acht Opec+ Mitgliedern trifft, um über die strategische Richtung zu beraten.
Diese Kerngruppe, angeführt von Saudi-Arabien und Russland, hat bereits seit April begonnen, schrittweise die Förderkapazitäten auszuweiten. Dies geschieht im Rahmen eines Plans, um die in früheren Krisenzeiten getätigten Produktionskürzungen allmählich zu revidieren.
Vor den Gesprächen fiel der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent am Dienstag um 54 Cent auf 64,20 US-Dollar. Auch der Preis für die US-Sorte WTI sank um 55 Cent und notierte bei 60,98 Dollar.

